FC Barcelona: Ausgeliehener Vitor Roque kritisiert Barca scharf - "Seit sechs oder sieben Monaten nicht gelacht"

Vitor Roque kam im vergangenen Winter für 40 Millionen Euro von Athletico Paranaense zum FC Barcelona. Nur ein halbes Jahr später trennten sich die Wege von Spieler und Verein wieder - zumindest leihweise. Der 19-Jährige fand auf der Länderspielreise nun klare Worte zu seiner bisherigen Zeit bei den Katalanen. "Ich habe mir die Dinge anders vorgestellt", sagte Roque.

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Quelle: Perform

Der Brasilianer - bei der Verpflichtung als riesiges Talent angepriesen und mit der Ablösesumme von 40 Millionen durchaus ins hohe Regal einzuordnen - ist aktuell an Betis Sevilla ausgeliehen, wo er in seinem ersten möglichen Spiel als Joker zum Einsatz kam.
Auf der Länderspielreise mit Brasiliens U20 durfte der 19-Jährige gegen Mexiko als Kapitän von Beginn an ran und fand nach dem 2:1-Erfolg die Möglichkeit, sich den Frust über das halbe Jahr in Barcelona von der Seele zu reden.
"Es war insgesamt schwierig. Ich habe mir die Dinge anders vorgestellt. Ich bekam ein paar Chancen, aber nicht in der Menge, wie ich es erwartet habe", sagte Roque, der in der vergangenen Rückrunde zwar immerhin auf 14 Einsätze und zwei Tore für die Blaugrana kam, allerdings insgesamt nur 319 Einsatzminuten sammelte.
Vor allem eine Aussage lässt tief blicken. Er hätte in der Zeit bei Brasiliens U20 "Spaß und konnte es genießen" und fügte an: "Ich habe seit sechs oder sieben Monaten nicht gelacht" - ein klarer Fingerzeig Richtung Barcelona. Entsprechend spannend dürfte eine mögliche Rückkehr ins Camp Nou nach der Leihe werden.

Olympiasieger verschreckt

Auch ein anderes früheres Barca-Talent äußerte sich nicht gerade positiv über seinen Ex-Verein. Arnau Tenas durchlief die Jugendakademie "La Masia", kam in der ersten Mannschaft der Katalanen aber nicht zum Einsatz.
Vor allem die fehlende Kommunikation wirft der mittlerweile 23-jährige Schlussmann seinem Jugendverein jetzt vor. "Sie haben mir kein Angebot vorgelegt. Sie haben nicht mit mir kommuniziert", beschwerte sich Tenas, dem erst zwei Wochen vor Ablauf seines Vertrages mitgeteilt wurde, dass dieser nicht verlängert werde.
Der Keeper schloss sich im Sommer 2023 Paris Saint-Germain an und stand in der Ligue 1 bisher sechs Mal zwischen den Pfosten. Bei den Olympischen Spielen in seiner neuen Wahlheimat feierte er mit Spanien als Stammkraft die Goldmedaille.
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Quelle: Eurosport


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