Real Madrid feuert Trainer Xabi Alonso nach Niederlage im Supercup gegen den FC Barcelona: Álvaro Arbeloa wird Nachfolger

Trainerhammer bei den Königlichen: Knapp ein halbes Jahr nach seinem Amtsantritt bei Real Madrid muss Trainer Xabi Alonso seinen Posten schon wieder räumen. Die Madrilenen gaben die Trennung vom einstigen Meistertrainer von Bayer Leverkusen einen Tag nach der Pleite im Supercup gegen den FC Barcelona (2:3) bekannt. Álvaro Arbeloa, zuletzt Coach der zweiten Mannschaft von Real, übernimmt.

Aus nach nur sechs Monaten: Alonso kein Königlicher mehr

Quelle: Perform

Die Trennung sei in "gegenseitigem Einvernehmen" beschlossen worden, teilte der Klub am Montag mit. Alonso, der erst im Sommer mit hohen Erwartungen als Nachfolger von Carlo Ancelotti in Madrid gestartet war, werde "immer die Zuneigung und Bewunderung aller Madrid-Fans genießen", schrieben die Madrilenen.
Alonso sei "eine Legende von Real Madrid" und habe "stets die Werte unseres Vereins verkörpert. Real Madrid wird immer sein Zuhause bleiben."
In Spanien sorgte die Trennung für eine Erschütterung. Nach nur 232 Tagen sei "die Ära des Professors" schon wieder vorbei, titelte "AS", die Zeitung schrieb von einer "Geschichte, die als Märchen begonnen hatte und als Albtraum endete".
Laut Marca blieb der "vom Trainer versprochene Rock'n'Roll" aus, dem Team fehlte es unter dem Fanliebling "fast immer an Elan und Energie".

In der Liga vier Punkte hinter Barcelona

Alonso hatte sich nach unruhigen Wochen vor dem Duell mit Barcelona noch zuversichtlich gezeigt.
"Projekte brauchen Zeit. Wir entwickeln uns weiter, was den Fußball, die Emotionen und den Teamgeist angeht", sagte Alonso vor der Partie, nachdem er die vorherigen fünf Pflichtspiele mit Real gewonnen und sich dadurch vermeintlich wieder etwas Zeit verschafft hatte.
In der spanischen La Liga liegt Madrid mit vier Punkten hinter Meister und Pokalsieger Barcelona. Dazu gewann der Rekordsieger in der Champions-League-Ligaphase vier seiner sechs bisherigen Partien, zwei Niederlagen gab es gegen den FC Liverpool (0:1) und Manchester City (1:2).
Die Party gegen City Anfang Dezember war bereits als persönliches "Endspiel" für Alonso ausgerufen worden, trotz der Niederlage durfte der gebürtige Baske weitermachen.

Gerüchte über "kalten Krieg in der Kabine"

Seit Wochen hatten sich Berichte über Alonsos angeblich angespanntes Verhältnis zu Teilen seiner Mannschaft gehäuft.
In der Kabine herrsche ein "kalter Krieg", hieß es beispielsweise, Superstars wie Vinicius Júnior oder Jude Bellingham sollen mächtig unzufrieden gewesen sein. Zuletzt deuteten kleine Indizien aber daraufhin, dass die Kabine wieder hinter dem 44-Jährigen stehen könnte.
Als Spieler hatte Alonso zwischen 2009 und 2014 zahlreiche Erfolge mit Real gefeiert. Er gewann die Champions League, einen Meistertitel sowie zweimal den spanischen Pokal. In seiner Profikarriere war er auch für den FC Liverpool und Bayern München aktiv.
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Hier sagt Alonso seinen eigenen Nachfolger voraus

Quelle: Perform

Arbeloa wurde an der Seite von Alonso Welt- und Europameister

Alonso, der als Leverkusener Trainer 2024 das Double geholt und damit in ganz Europa für Aufsehen gesorgt hatte, wird von Arbeloa beerbt. Der Spanier wurde als Spieler Welt- und Europameister an Alonso Seite, von 2009 bis 2016 lief er für die Königlichen auf.
Davor spielten beide gemeinsam für den FC Liverpool. Seit 2020 ist Arbeloa als Trainer in der Jugendakademie von Real tätig, seit Juni 2025 als Chef der zweiten Mannschaft.
Im Achtelfinale der Copa del Rey beim Zweitligisten Albacete Balompié soll er am Mittwoch (21:00 Uhr) erstmals auf der Bank sitzen.
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(mit SID)
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Quelle: Perform


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