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Pressestimmen zur Entlassung von Trainer Xabi Alonso bei Real Madrid: "Das versprochene Rock'n'Roll blieb aus"
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Update 12/01/2026 um 22:26 GMT+1 Uhr
Nach gerade mal 232 Tagen ist die Zeit von Xabi Alonso als Trainer von Real Madrid bereits wieder abgelaufen. Der Ex-Spieler der Königlichen wurde am Tag nach der Niederlage im Supercup gegen den FC Barcelona vor die Tür gesetzt. Die spanischen Medien machen dafür fehlende Energie auf dem Platz und Stress in der Kabine verantwortlich. In England wird Alonso mit ManUnited in Verbindung gebracht.
Aus nach nur sechs Monaten: Alonso kein Königlicher mehr
Quelle: Perform
Er sollte eine erfolgreiche Ära prägen, geht aber als einer der größten Missverständnisse in die Geschichte von Real Madrid ein.
Xabi Alonso wurde nach einem halben Jahr als Trainer der Königlichen gefeuert. Die Trennung sei in "gegenseitigem Einvernehmen" beschlossen worden, teilte der Klub am Montag mit.
Nachfolger wird Álvaro Arbeloa, der zuletzt die zweite Mannschaft von Real betreute.
Die internationalen Pressestimmen zum Trainerbeben bei Real Madrid.
Pressestimmen aus Spanien
AS: "Die Ära des Professors ist vorbei. Nach 232 Tagen und 34 Spielen ist er nicht mehr Trainer von Real Madrid. Grund dafür sind die Ergebnisse und das Gefühl: Der Verein hatte den Eindruck, dass die Mannschaft trotz der richtigen Einstellung nicht die gewünschte Leistung brachte. Seit dem 1. November ist die Stimmung im Bernabéu gedrückt: nur sieben Siege in den letzten 14 Spielen. Eine Siegquote von 50 Prozent, die dem Verein nicht würdig ist. Ein Zusammenbruch. Ein Notruf."
Marca: "Es gab einen vielversprechenden Start, gefolgt von einem allmählichen Vertrauensverlust, der in Dschidda seinen Tiefpunkt erreichte. Der vom Trainer versprochene Rock'n'Roll blieb aus. Dem Team fehlte es fast immer an Elan und Energie, ihre körperliche Verfassung war fragwürdig. Die Uneinigkeit innerhalb der Mannschaft war ein weiterer Faktor, der letztendlich zu Xabis Entlassung beitrug."
El Mundo Deportivo: "Real gibt den Abgang von Xabi Alonso und seinen Nachfolger bekannt. Xabi Alonso durfte nicht einmal eine komplette Saison als Trainer von Real Madrid absolvieren."
Sport: "Nach seiner Ankunft im Sommer mit dem Ziel, den Verein zu revolutionieren und Ancelottis Methoden nach einem enttäuschenden Jahr zu ändern, war Alonso nur sieben Monate im Amt. Seine Amtszeit begann vielversprechend mit seinen ersten Spielen bei der Klub-Weltmeisterschaft, doch seitdem ist er weit hinter den hohen Erwartungen zurückgeblieben."
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Hier sagt Alonso seinen eigenen Nachfolger voraus
Quelle: Perform
Pressestimmen aus England
The Mirror: "Xabi Alonso kam erst im Sommer von Bayer Leverkusen zu Real Madrid, doch der ehemalige Mittelfeldspieler hat das Santiago Bernabeu nach einer enttäuschenden ersten Saison bereits wieder verlassen."
The Sun: "Alonsos Status als verfügbarer Trainer fällt in eine Phase großer Bewegung auf dem Trainermarkt. Manchester United ist nach der Entlassung von Ruben Amorim verfügbar, während nun auch Manchester City infrage kommen könnte, da Pep Guardiolas Zukunft über den Sommer hinaus ebenfalls ungewiss ist. Die interessanteste Trainerstation könnte jedoch eine Rückkehr zu einem weiteren ehemaligen Klub nach Liverpool sein, was den Druck auf Arne Slot weiter erhöhen würde."
Pressestimmen aus Italien
Gazzetta dello Sport: "Erdbeben bei Real Madrid: Zwischen Xabi Alonso und dem spanischen Klub ist es vorbei. Verein und Trainer haben sich einvernehmlich auf eine schmerzhafte Scheidung geeinigt. Eine Ära geht zu Ende."
Corriere dello Sport: "Eklat beim spanischen Rekordmeister Real Madrid: Xabi Alonso ist nicht mehr Trainer der 'Blancos'."
Tuttosport: "Die Niederlage im Supercup wird Alonso zum Verhängnis: Das Projekt für die Ära nach Ancelotti ist nach nur wenigen Monaten kläglich gescheitert. Das Abenteuer des ehemaligen Trainers von Bayer Leverkusen auf der Bank der Königlichen ist beendet."
La Repubblica: "Real Madrid hatte auf Xabi Alonso als Erben von Carlo Ancelotti gesetzt. Trotz eines ordentlichen Starts begann die Saison jedoch zu wackeln: Unerwartete Niederlagen und Unentschieden sorgten intern für Zweifel. Dabei steht Real aktuell auf Platz zwei der Liga, vier Punkte hinter Barcelona, und auf Rang sieben in der Champions League."
Pressestimmen aus Frankreich
Le Parisien: "Xabi Alonso, der mit einem glänzenden Ruf aus Deutschland kam, schaffte es nie, die Mannschaft von Real Madrid hinter seinem ambitionierten Spielplan zu vereinen."
Le Monde: "Trotz Kylian Mbappés exzellenter Leistungen seit Saisonbeginn ist es Xabi Alonso nicht gelungen, seinem Team denselben attraktiven und flüssigen Spielstil zu vermitteln wie seiner Mannschaft von Bayer Leverkusen."
Le Figaro: "Eine Bombe in Spanien. Die taktische Revolution, die der ehemalige Mittelfeldspieler während der letzten Klub-Weltmeisterschaft in den USA versprochen hatte und die an seine Erfolge in Deutschland anknüpfte, kam trotz eines sehr ermutigenden Starts mit 13 Siegen aus den ersten 14 Spielen nie richtig in Gang."
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(SID)
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Quelle: Perform
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