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Real-Boss watscht Medien ab
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Publiziert 24/01/2013 um 13:32 GMT+1 Uhr
Riesenärger in Madrid: Nach Spekulationen um einen möglichen Rauswurf von Real-Trainer Jose Mourinho hat Klub-Boss Florentino Perez zur Medienschelte ausgeholt. Der 65-Jährige bemängelte unter anderem, dass sich die spanische Presse nicht an ethische Richtlinien halte und Lügen verbreite. Ausschließlich um das zu sagen, hatte Perez in Madrid eine Pressekonferenz einberufen.
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Damit reagierte der Real-Präsident auf einen Artikel der "Marca", der von einem Gespräch zwischen Perez und den Real-Kapitänen Iker Casillas sowie Sergio Ramos berichtete.
In diesem Gespräch sollen Casillas und Ramos nach Verhandlungen über Spieler-Prämien im Namen des Teams ein Ultimatum gestellt haben: "Entweder Mourinho oder wir."
Sollte der portugiesische Trainer auch in der kommenden Saison noch im Amt sein, so wollten einige Top-Spieler den Verein verlassen, hieß es.
Ultimatum? "Das ist komplett falsch!"
Perez aber zerschlug diesen Bericht nun. "Es ist komplett falsch, dass diese beiden Spieler ein Ultimatum gestellt haben", so der Real-Boss. Es sei im Gespräch mit Casillas, Ramos und Real-Manager Jose Angel Sanchez lediglich um die Prämienregelung der "Königlichen" gegangen.
Er habe die Pressekonferenz, über deren Grund in Spanien zuvor wild spekuliert wurde, einzig und allein deshalb einberufen, um "den Klub Real Madrid, den Coach und meine Spieler zu verteidigen", so Perez weiter.
Keine Stellungnahme zum Verhältnis zwischen Spielern und Trainer
"Ich erwarte, dass die Presse ethische Standards einhält! Ich finde es schlimm, dass mit Real Madrid so gespielt wird." Das einzige Ziel des "Marca"-Berichts sei seiner Meinung nach, "die prestigereichste sportliche Institution der Welt zu destabilisieren. Das sind sehr schwerwiegende Vorwürfe, und es sind Lügen."
Auf eine gezielte Nachfrage zum Verhältnis zwischen Spielern und Trainer antwortete er: "Ich bin nicht hier, um über die Spieler und deren Verhältnis zu Mourinho zu reden, sondern um aufzuklären, dass die Medien Lügen verbreitet haben."
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