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Sextape-Affäre: Real-Star Karim Benzema gesteht Lüge
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Publiziert 12/02/2016 um 13:15 GMT+1 Uhr
Die Sextape-Skandal um Karim Benzema und Mathieu Valbuena sorgt weiter für Furore. Laut der Zeitung "Le Parisien" hat der Real-Star bei seiner jüngsten Befragung vor der Untersuchungsrichterin gestanden, seinen Nationalmannschaftskollegen angelogen zu haben. Entgegen früherer Aussagen habe er das Sexvideo mit Valbuena nie gesehen. Benzema drohen bei einer Verurteilung mehr als fünf Jahre Haft.
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Jetzt wird es im Sextape-Skandal richtig heikel für Karim Benzema. Laut der Zeitung "Le Parisien" hat der Real-Star bei seiner Befragung vor der Untersuchungsrichterin am 28. Januar gestanden, seinen Nationalmannschaftskollegen Mathieu Valbuena angelogen zu haben. Entgegen früherer Aussagen habe er das Sexvideo mit Valbuena nie gesehen.
"Ich hätte ihm sagen sollen, dass ich es nicht gesehen hatte", habe Benzema laut der Zeitung ausgesagt, "ich habe mich aufgespielt, ich habe geschauspielert. Es ist, als ob man einen Film beschreibt, den man nie gesehen hat. Ich habe dieses Video nie gesehen."
Valbuena hatte vor Gericht erklärt, Benzema habe ihm versichert, das Video gesehen zu haben: "Er hat es mir auf seine Tochter geschworen. Er hat gesagt, es sei heißes Material."
Benzema droht harte Strafe
Gegen Benzema laufen Ermittlungen wegen "Komplizenschaft bei einem Erpressungsversuch" und "Beteiligung an der Bildung einer kriminellen Vereinigung zur Verübung einer Straftat". Dem Angreifer des spanischen Rekordmeisters wird vorgeworfen, zusammen mit einem Jugendfreund seinen Profi-Kollegen Valbuena mit einem Video erpresst zu haben, das den Mittelfeldspieler von Olympique Lyon beim Sex mit seiner Freundin zeigt.
Bei einer Verurteilung drohen Benzema mindestens fünf Jahre Haft. Der französische Fußball-Verband hat ihn wegen der Sexvideo-Affäre bereits auf unbestimmte Zeit aus der Nationalmannschaft ausgeschlossen.
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