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Real-Boss Florentino Perez lobt Zinedine Zidane als Trainer und stärkt Rafael Benitez den Rücken
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Publiziert 04/12/2015 um 15:35 GMT+1 Uhr
Zinedine Zidane, so ist sich Florentino Perez sicher, wird ein "großartiger Trainer" werden. Es klingt fast so, als brächte der Präsident von Real Madrid den ehemaligen Real-Star als kurzfristigen Nachfolger für den angezählten Trainer Rafael Benitez ins Position. Doch Perez stärkt seinem aktuellen Übungsleiter trotz Clasico-Blamage und Wechselpanne weiter den Rücken.
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Besonders die 0:4-Klatsche gegen Erzrivale FC Barcelona hat dem öffentlichen Vertrauen in die Qualitäten des 55-jährigen Spaniers geschadet. Nachfolger-Diskussionen entbrannten - häufig die Nummer eins auf der Liste: Zinedine Zidane.
Davon will Perez nichts wissen. Der Real-Boss stärkte seinem aktuellen Coach einmal mehr den Rücken, selbst wenn er die Unterstützung in eine Liebeserklärung für "Zizou" verpackt. "Ich liebe Zidane als Trainer und als Spieler", sagte Perez.
Real sei "ein beispielhafter Verein und wird es bleiben, solange ich Präsident bin", erklärte Perez. Will heißen: Bei Real wird in der Trainerfrage mit offenen Karten gespielt - niemand will Benitez dabei den "schwarzen Peter" zuschieben, besonders nicht für die Aufstellung des eigentlich nicht einsatzberechtigten Denis Tscheryschew im Pokalspiel gegen den FC Cadiz.
Zidane bleibt also im Wartestand, Benitez in der Verantwortung. Doch die Stimmung in Madrid und die Befindlichkeiten bei Florentino Perez können sich schnell ändern. Gegen den FC Getafe (Samstag, 16:00 Uhr im Liveticker) sollte tunlichst ein Sieg her, damit der Präsident nicht schon am Samstagabend seinen Treueschwur überdenken muss.
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