Samir Nasri vom FC Sevilla nach Twitter-Hack in großen Doping-Schwierigkeiten

Eine Serie von wirren Einträgen bei Twitter in der Nacht zum Mittwoch ruft plötzlich die Anti-Doping-Agentur auf den Plan. Samir Nasri vom FC Sevilla drohen jetzt große Probleme. Die ganze skurrile Story.

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Fotocredit: Eurosport

Der französische Nationspieler Samir Nasri vom FC Sevilla steht seit Mittwoch aufgrund einer Vitaminbehandlung im Zentrum von Ermittlungen der spanischen Anti-Doping-Agentur (AEPSAD).
Laut Informationen der französischen Nachrichtenagentur AFP geht es bei der Untersuchung um eine Behandlung, die Nasri in der Klinik Drip Doctors in Los Angeles erhalten haben soll.
"Die Anwesenheit eines Sportlers in einer Klinik wie dieser ist merkwürdig", hieß es von Seiten der AEPSAD in der spanischen Tageszeitung El Pais.
Kurios: Die Untersuchung wurde durch einen Tweet der Klinik angestoßen, in dem Drip Doctors damit warb, Nasri zu seinen Klienten zu zählen. Größere Bekanntheit errang die Nachricht, als von Nasris Twitter-Account eine anzügliche Antwort geschickt wurde. Der 29-Jährige gab darauf an, sein Konto sei gehackt worden.
Die AEPSAD nahm das bestehende Kundenverhältnis zum Anlass für seine Ermittlungen: "Nach Bekanntwerden dieser Informationen hat die Agentur Ermittlungen anberaumt, um herauszufinden, um welche Art der Behandlung es sich handelt", sagte eine anonyme Quelle AFP.
Drip Doctors sieht derweil in seiner Behandlungsmethode kein Vergehen und beruft sich auf die Vorteile für den Sportler. "Die Immunity Drip IV-Behandlung sorgt für Hydration und wird ihn während der intensiven Saison beim FC Sevilla in Topform halten", hieß es vonseiten der Klinik. Das hierbei verwendete Mittel enthalte die Vitamine B und C, Lysin, Zink und verschiedene Nährstoffe zur Stärkung des Immunsystems.
Drip Doctors bietet kosmetische Anti-Aging-Behandlungen an, verwendet jedoch ebenso intravenös injizierte Vitamine, um das Immunsystem, das Leistungsvermögen und den Stoffwechsel zu stärken. Die Doping-Regularien verbieten intravenöse Infusionen über 50 Milliliter. Die AEPSAD sei laut der Quelle "mit allen Parteien in Kontakt". Der FC Sevilla kommentierte den Fall bislang nicht.
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