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Neuzugang Kevin Trapp glänzt bei Paris Saint-Germain in der Ligue 1
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Publiziert 06/09/2015 um 09:08 GMT+2 Uhr
Kevin Trapp hat sich bei Paris St. Germain gut eingefunden. Der 25-Jährige stand in allen vier Ligaspielen im Tor und musste noch kein einziges Mal hinter sich greifen. Nun will der Ex-Frankfurter auch in der Champions League spielen, hat in der Ferne aber noch ein größeres Ziel.
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Deutsche Torhüter sind wieder ein Exportschlager. 2014 wechselte Marc-André ter Stegen von Borussia Mönchengladbach zum FC Barcelona, in diesem Sommer wagte Kevin Trapp den Schritt von Eintracht Frankfurt zu Paris St. Germain.
Ter Stegen erlebte ein extrem erfolgreiches Jahr in Barcelona. Spanische Meisterschaft, Pokal, Champions League – das Triple also, mehr geht nicht. Und dennoch hat der 23-Jährige eine durchwachsene Spielzeit erlebt, denn in der Meisterschaft absolvierte er kein einziges Spiel. Durch die Doppellösung mit Claudio Bravo durfte der Deutsche nur in den zwei Pokalwettbewerben ran.
Auch bei Kevin Trapp hätte es so laufen können. Immerhin ist Teamkollege Salvatore Sirigu schon seit vier Jahren im Verein, beliebt in der Mannschaft und italienischer Nationalspieler. Doch schon bei der Ankunft in Paris gab es warme Worte von Trainer Laurent Blanc, der einen klaren Plan mit Trapp verfolgt:
Und einen der besten Schlussmänner des Planeten setzt man doch nicht auf die Bank. Oder doch?
Nein, Kevin Trapp genoss von Beginn an das Vertrauen von Blanc, der Franzose stellte ihn erstmals im Supercup zwischen die Pfosten. Das hatte Blanc so angekündigt. Genau wie die Tatsache, dass Trapp die ersten Ligaspiele bestreiten wird. Ein großer Unterschied zu Ter Stegen.
Und während andere amtierende Meister wie Juventus Turin oder der FC Chelsea Fehlstarts in der Liga hinlegten, feierte Paris Saint-Germain vier Siege in Folge. Und das Beste für Kevin Trapp: Alle Spiele gewann der Hauptstadtklub zu Null!
Auch neben dieser "Weißen Weste" liefert der Ex-Frankfurter seinem Trainer allerhand Gründe, ihm auch im weiteren Saisonverlauf und in der Champions League das Vertrauen zu schenken. Trapp ist stark mit dem Ball am Fuß und scheut sich nicht, auch mal den Strafraum zu verlassen. Der 25-Jährige gilt als mitspielender, moderner Torwart. Und damit passt Trapp ideal zu Blancs Spielphilosophie. Im Gegensatz zu Sirigu.
Das Fernziel lautet "Nationalmannschaft"
Durch den Wechsel und den vermeintlichen Stammplatz rückt Kevin Trapp auch in den Fokus des Bundestrainers. Roman Weidenfeller ist seinen Platz fürs Erste los, Ron-Robert Zieler wird es ohne internationale Einsätze auch nicht leicht haben. Torwarttrainer Andreas Köpke meinte neben Ter Stegen und Bernd Leno auch Trapp, als er jüngst sagte: "Diese drei Torhüter spielen ebenso wie Manuel Neuer Champions League, was ein großer Vorteil ist."
Der Wechsel von Frankfurt nach Paris hat sich bislang also ausgezahlt. Und wenn sich Laurent Blanc nicht anders entscheidet, dürfte sich für Kevin Trapp Mitte September ersten der beiden Träume erfüllen. Dann beginnt nämlich die Champions League.
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