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Jürgen Klinsmann rät PSG-Führung: "Behaltet euren Trainer"
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Publiziert 02/04/2018 um 22:21 GMT+2 Uhr
Inmitten der Gerüchte um Thomas Tuchel als möglichem neuen PSG-Trainer richtet Jürgen Klinsmann einen Appell an die Chefetage von Paris Saint-Germain und stärkt damit dem aktuellen Coach Unai Emery den Rücken: "Ich glaube, es ist die beste Idee, so weiterzumachen wie bisher und den Trainer zu behalten", erklärte der ehemalige deutsche Nationalspieler und Bundestrainer der AFP in Bordeaux.
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PSG-Trainer Emery geriet nach dem Aus im Champions-League-Viertelfinale gegen Real Madrid stark in die Kritik. Sogar seine eigenen Spieler riefen öffentlich zum Trainerwechsel auf, allen voran Angel Dí María. In der nächsten Saison sei es Zeit für Veränderung, behauptete der Argentinier in der Länderspielpause.
Diese Ansicht teilt Jürgen Klinsmann allerdings nicht. Er sehe "keinen Grund für einen Wechsel", sagte Klinsmann nach dem Sieg im Finale um den Ligapokal von PSG gegen seinen einstigen Klub AS Monaco (3:0):
Schließlich habe der Spanier neben dem Ligapokal auch den Meisterschaftstitel mit PSG schon so gut wie in der Tasche. Stolze 17 Punkte Vorsprung trennen den Hauptstadtklub vom Tabellenzweiten Monaco.
Doch die nationale Ebene steht bei PSG-Präsident Nasser Al-Khelaïfi nicht an erster Stelle: Es geht um die Champions League. Dort können die Pariser nach dem vorzeitigen Aus im Achtelfinale gegen Real Madrid aber keine Rolle mehr spielen.
Klinsmann: Spieler Schuld am Champions-League-Aus
Nicht zuletzt deshalb wird Thomas Tuchel am Fuße des Eiffelturms als möglicher Trainernachfolger für den kommenden Sommer gehandelt. Der Ex-BVB-Coach soll dem FC Bayern vor einigen Wochen per Telefon eine Absage erteilt haben, da er schon bei einem anderen Klub unterschrieben hätte.
Womöglich meinte Tuchel damit PSG, wo Emery einen Vertrag bis 2019 besitzt. Klinsmann sieht das Ausscheiden in der Champions League allerdings nicht als Grund für eine Trennung im Sommer:
"Es ist sehr, sehr schwierig, die Champions League zu gewinnen. Es liegt nicht immer am Trainer, sondern an den Spielern. Sie haben es in der Hand, einen siegen zu lassen", verteidigte Klinsmann den PSG-Coach:
Ob Emery auch im nächsten Jahr wieder auf der PSG-Bank sitzt, bleibt abzuwarten. Er selbst ist sich jedenfalls sicher: "Der gemeinsame Weg ist noch nicht zu Ende."
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