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Paris Saint-Germain: Fast Handgreiflichkeiten zwischen Kylian Mbappé und Neymar?
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Publiziert 10/07/2018 um 17:19 GMT+2 Uhr
Ein Bericht der spanischen Zeitung "El País" über Kylian Mbappé sorgt vor dem WM-Halbfinale zwischen Frankreich und Belgien für Aufsehen. Demzufolge soll es bei Paris Saint-Germain fast zu Handgreiflichkeiten zwischen dem Youngster und Neymar gekommen sein. Die beiden PSG-Stars, so Spaniens größte Tageszeitung, hätten gleich aus mehreren Gründen ein sehr schlechtes Verhältnis.
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Fayza Lamari spielte einst in der französischen Division 1 Handball - und sie ist die Mutter von Kylian Mbappé. Das erklärt, weshalb die 44-Jährige sich nun in einen Streit einmischt, den ihr Sohn offenbar bei Paris Saint-Germain mit Teamkollege Neymar hat.
Lamari, so berichtet "El País", habe klargestellt, dass sie ein großes Problem mit der Art und Weise habe, wie Neymar in der Kabine mit ihrem Sohn umgehe.
Neymar und sein brasilianischer Teamkollegen Dani Alves sollen sich abfällig über Mbappé äußern und den 19-Jährigen als "Dontatello" verspotten. In Anlehnung an eine Figur aus der Comicserie "Teenage Mutant Ninja Turtles".
Passend dazu schrieb Alves nach dem 4:3 der Franzosen im WM-Achtelfinale gegen Argentinien auf Instagram: "Donatello ist so schnell, oder?"
Zudem sei das, was Mbappé auf dem Platz veranstalte, eher eine "Geschwindigkeitsübung" denn echter Fußball, sollen Alves und Neymar gewitzelt haben.
"Hoffen, dass Mbappé nicht zeigt, dass er besser ist als Neymar"
Den Gipfel der gegenseitigen Anfeindungen gab es laut "El País" im Februar. Nach dem 1:0-Erfolg beim FC Toulouse habe man Mbappé und Neymar gerade noch davon abhalten können, in der Kabine eine Prügelei anzuzetteln. Seitdem herrsche Funkstille zwischen den beiden Ausnahmekickern.
Und der Verein? Stellt sich offenbar hinter Neymar. Der Brasilianer soll die unumstrittene Gallionsfigur des superreichen Hauptstadtklubs bleiben. "El País" zitiert sogar einen Klub-Verantwortlichen mit den Worten: "Wir hoffen, dass Mbappé nicht zeigt, dass er besser ist als Neymar."
Genau das passiert derzeit allerdings bei der WM in Russland. Während Neymar mit peinlichen Schauspieleinlagen auffiel und mit der Seleçao längst ausgeschieden ist, wird Mbappé bei den Franzosen immer besser, je länger die Endrunde dauert.
Kommt der 300-Millionen-Euro-Abschied bei Mbappé?
Mbappés gelungene Auftritte auf der größten Bühne könnten die Hierarchie innerhalb des PSG-Kaders verändern. Im Verein will das aber offenbar niemand, weshalb bereits offensiv über einen Mbappé-Transfer spekuliert wird. Und das, obwohl der Stürmer erst seit dem 1. Juli offiziell bei Paris unter Vertrag steht. Der 180-Millionen-Euro-Wechsel von Monaco an die Seine begann zunächst mit einer Saison auf Leihbasis.
Mbappés neuer Arbeitgeber müsste Medienberichten zufolge die neue Weltrekord-Summe von 300 Millionen Euro auf den Tisch legen. Mögliche Interessenten wurden gleich mitgeliefert. Es handelt sich um Real Madrid, Manchester United, der FC Barcelona, Chelsea, Manchester City - und der FC Bayern.
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