3 Gründe, warum der FC Bayern München bei Adrien Rabiot zuschlagen sollte

Der FC Bayern München ist weiterhin an einer Verpflichtung von Adrien Rabiot von Paris Saint-Germain interessiert. Mehrere Dinge sprechen dafür, doch es bleibt spannend, denn Trainer Thomas Tuchel will den Mittelfeldspieler angeblich wieder zurück in den Kader holen. Eurosport.de hat bei Fußball-Experte Cyril Morin (Eurosport Frankreich) nachgefragt, warum Bayern bei Rabiot zuschlagen sollte.

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Fotocredit: Eurosport

Es bleibt spannend im Kampf um Adrien Rabiot.
Nachdem der 23 Jahre alte Mittelfeldspieler Zoff mit den PSG-Bossen hatte, weil er nicht zu Gesprächen über eine Vertragverlängerung bereit war, will er Paris im Sommer verlassen. Der ablösefreie Wechsel zum FC Barcelona mit einem angeblichen Fünfjahresvertrag und mehr als 10 Millionen Euro Gehalt soll bereits fix sein.
Aber der FC Bayern schaltete sich ebenfalls in den Poker ein - neben anderen europäischen Topvereinen wie dem FC Chelsea oder Juventus Turin.
Um Barça einen Strich durch die Rechnung zu machen, wäre der FC Bayern sogar bereit, Rabiot für eine Ablöse in der Winterpause zu verpflichten. Aber auch ein Transfer im Sommer ist nicht ausgeschlossen.
Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidžić erklärte in der "Bild":
Wer letztendlich das Rennen macht, bleibt offen. Zumal PSG-Trainer Thomas Tuchel den seit Wochen aussortierten Schützling wieder gerne im Kader haben möchte.
Kehrtwende also bei Paris Saint-Germain, obwohl Rabiot zwischenzeitlich sogar Kabinenverbot hatte? Laut einen "L'Equipe" soll Tuchel sogar mit den PSG-Bossen wegen Rabiot gestritten haben.
Ein Problem mit seinem Coach hat Rabiot jedenfalls nicht, wie Fußball-Experte Cyril Morin (Eurosport Frankreich) meint:
Die endgültige Entscheidung liegt weiter bei Rabiot, dessen Vertrag im Sommer 2019 ausläuft.
Hier 3 Gründe, warum Bayern bei Rabiot zuschlagen sollte:

Super Spieler, super Schnäppchen

Obwohl Rabiot für sein Alter ziemlich selbstbewusst ist, und er PSG im Sommer "als freier Mann" verlassen möchte, weil ihm die Vertragsmodalitäten und sein aktuelles Gehalt (7,2 Millionen Euro) angeblich nicht passen, muss Bayern solch einen Spieler immer auf dem Radar haben, wenn er auf dem Markt zu haben ist.
Nach Informationen von "Radio Monte Carlo" steht der FC Bayern bereits in Kontakt mit PSG sowie Rabiots Mutter Veronique, die gleichzeitig seine Beraterin ist. Dabei geht es wohl um seinen sofortigen Wechsel nach München.
Im Raum steht eine angebliche Ablösesumme zwischen zehn und 20 Millionen Euro, was ein echtes Schnäppchen wäre. Laut "transfermarkt.de" beträgt Rabiots aktueller Marktwert 50 Millionen Euro.
Im Sommer könnte der Franzosen sogar ablösefrei zum FC Bayern kommen.
Morin (Eurosport Frankreich) erklärt:

Vielseitigkeit im Mittelfeld

Was Rabiot für Bayern ebenso attraktiv macht, ist seine unglaubliche Vielseitigkeit im Mittelfeld. Er kann sowohl im zentralen als auch im defensiven Mittelfeld spielen. Bis zu seiner Suspendierung setzte ihn Tuchel immer wieder regelmäßig auf verschiedenen Positionen ein. Hinzu kommt sein extrem feines Füßchen.
Morin (Eurosport Frankreich) weiter:
Besonders auffällig ist seine unglaubliche Eleganz am Ball. Wenn der 1,91-m-Mann mit der Kugel unterwegs ist, kann ihn der Gegner kaum vom Spielgerät trennen.
Wenn es sein muss, kann Rabiot auch auf die Flügel ausweichen, obwohl er seine Stärken im zentralen Mittelfeld besitzt. Ein Spieler also, der alles kann, was ihn für Bayern umso wertvoller macht.

Vorbereiter und Vollstrecker

Neben seiner feinen Technik am Ball kann Rabiot auch Treffer vorbereiten oder selbst erzielen. In dieser Saison traf Rabiot in 14 Liga-Spielen bereits zwei Mal und bereitete ein Tor vor.
Von 2012 bis 2019 erzielte er für PSG in der französischen Liga insgesamt 14 Treffer und kam auf 15 Assists, was für einen Spieler, der häufig im defensiven Mittelfeld eingesetzt wird, kein schlechter Wert ist.
Morin (Eurosport Frankreich) sagt:
Jetzt wird es spannend, für welchen Verein sich Rabiot entscheidet - oder ob ihn Tuchel bei Paris Saint-Germain halten kann.
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