Superstar Kylian Mbappé wurde schon früh von zahlreichen Top-Klubs umworben. Mit elf Jahren war der Franzose etwa zum Probetraining beim FC Chelsea. Kurz vor seinem 14. Geburtstag erhielt Mbappé auch einen Anruf von Real Madrid.
Über die "riesige Überraschung" erzählte der heute 21-Jährige nun in einem Beitrag für "The Players' Tribune" mit dem Titel "Ein Brief an die jungen Kylians": "Mein Vater bekam einen Anruf von jemandem von Real Madrid, der mich einlud, während der Ferien zu einer Schulung nach Spanien zu kommen. Es war ein Schock, denn sie sagten meinem Vater tatsächlich: 'Zidane würde Ihren Sohn gerne sehen.'"
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Mbappé mit besonderer Erinnerung an WM

Der Weltmeister von 1998 war zu diesem Zeitpunkt Sportdirektor bei den "Königlichen". "Ich schwebte natürlich auf Wolke sieben. Ich wollte unbedingt hin", meinte Mbappé dazu nun. Das Treffen mit Zidane in Madrid werde er "niemals vergessen". Eine lustige Anekdote von der Begegnung teilte der PSG-Star auch:
Zidane traf uns auf dem Parkplatz neben seinem Auto, und es war natürlich ein wirklich schönes Auto. Wir sagten 'Hallo', und dann bot er mir an, mich zum Training zu fahren. Er zeigte auf den Vordersitz und sagte: 'Komm', steig' ein.' Aber ich erstarrte und fragte nur: 'Soll ich meine Schuhe ausziehen?' Ich weiß nicht, warum ich das gesagt habe. Aber es war Zizous Auto! Er fand das sehr lustig. Er sagte: 'Natürlich nicht, komm' schon, steig' ein.'

Kylian Mbappé - Frankreich WM 2018

Fotocredit: Getty Images

Er habe sein Glück kaum fassen können, so Mbappé. Ein weiteres einprägsames Erlebnis sei für ihn die Weltmeisterschaft 2018 in Russland gewesen. Der 21-Jährige gewann am Ende mit dem französischen Team den WM-Titel, doch vor allem das erste Spiel blieb ihm nach eigenen Aussagen in Erinnerung. Mbappé erzählte:
Ich werde nie vergessen, dass wir vor dem ersten Spiel gegen Australien im Tunnel standen und darauf warteten, hinauszugehen. Da wurde mir klar, was für ein Leben ich habe. Ich sah zu Ousmane Dembélé hinüber und wir lächelten nur und schüttelten unsere Köpfe. Ich sagte: 'Sieh' uns an. Der Junge aus Évreux und der Junge aus Bondy. Wir spielen bei der Weltmeisterschaft.

Mbappé: Poster von Zidane und Ronaldo

Auch die Tatsache, dass in der französischen Weltmeister-Mannschaft von 2018 zahlreiche Spieler aus den Vororten der Großstädte kommen, freute Mbappé. Der PSG-Star meinte dazu: "Ich finde es interessant, dass so viele von uns, die den WM-Pokal in diesem Sommer in den Händen hielten, in den Vororten aufgewachsen sind. Den Banlieues. Den Schmelztiegeln."
An diesen Orten habe man als Kind nicht gehofft "Fußballer zu werden. Wir erwarteten es nicht. Wir planten es nicht. Wir haben davon geträumt", so Mbappé. Dabei verriet er auch, dass er in seiner Jugend "viele Poster von Zidane und Cristiano [Ronaldo, Anm. d. Red.]" an der Wand hatte.
"Um fair zu sein, als ich älter wurde, hatte ich auch einige Poster von Neymar", gestand der 21-Jährige. Sein jetziger Teamkollege finde das "sehr lustig", so Mbappé abschließend.
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