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Weiterer Gehaltsverzicht? Eisiges Klima zwischen PSG-Stars und den Bossen

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Thiago Silva (rechts) und Nasser Al-Khelaifi

Fotocredit: Getty Images

VonVictoria Kunzmann
24/05/2020 Am 19:37 | Update 24/05/2020 Am 19:37

Die Saison in der Ligue 1 ist längst abgebrochen, die Spieler nicht im Training. Das wäre bei PSG erst wieder wichtig, wenn die Champions-League-Saison fortgesetzt wird - oder die Vorbereitungen für die kommende Spielzeit laufen. Die Vereinsverantwortlichen um Präsident Nasser Al-Khelaifi planen deshalb, den Spielern weiter das Gehalt zu kürzen. Das sorgt für mächtig Zoff bei den Spielern.

Durch den Saisonabbruch in der französischen Ligue 1 soll Paris Saint-Germain ein Minus von 200 Millionen Euro drohen, schreibt die Sportzeitung "L'Équipe".

Aus diesem Grund müsse die Vereinsführung reagieren - und auch die Gehälter der Spieler, darunter die der Topverdiener, anpassen. Bislang bekommen die Profis noch 84 Prozent des Nettogehalts.

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Die Vereinsführung möchte die Gehälter dem Bericht zufolge weiter kürzen, es soll um "erhebliche" Summen gehen. Bereits zu Beginn der Coronakrise sind die Gehälter gekürzt worden. Die PSG-Bosse sollen sich an Juventus Turin, Real Madrid und dem FC Barcelona orientiert haben. Hier wird das Modell so oder zumindest so ähnlich umgesetzt.

Gehaltskürzungen: Thiago Silva stellt sich quer

Den Spielern soll das jedoch gar nicht gefallen. Die Bereitschaft für einen weiteren Verzicht ist laut "L'Équipe" gering, was nicht primär an der eigenen finanziellen Situation oder der Coronakrise liegen soll. Vielmehr wünschten sich die Spieler mehr Wertschätzung durch die Vereinsführung.

Allen voran Thiago Silva: Ausgerechnet der Kapitän soll sich querstellen. Sein Vertrag läuft aus, ein neues Angebot hat er offenbar noch nicht vorliegen. Der Verteidiger sei mit der Situation alles andere als zufrieden und soll auch seine Mitspieler eher davon abhalten, der Gehaltskürzung zuzustimmen.

Die Kosten für die Gehälter der Angestellten liegen bei PSG bei rund 370 Millionen Euro. Das berichtete "beIn Sports", als es im März erstmals um Gehaltskürzungen ging. Die spanische Zeitung "As" berichtete vor einigen Tagen, dass bei Real Madrid eine Gehaltskürzung um 30 Prozent verhandelt würde.

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