PSG: Thiago Motta tritt gegen Trainer Thomas Tuchel nach

Ex-Mittelfeldspieler Thiago Motta von Paris St. Germain rechnet in einem Interview mit der "L'Équipe“ mit Trainer Thomas Tuchel ab. Demnach habe der 36-Jährige während seiner Zeit bei PSG "nie" mit Tuchel gesprochen und sich auch nur einmal mit dem ehemaligen Dortmunder Übungsleister getroffen. Grund dafür sei eine Diskussion über die zukünftige Besetzung auf der Pariser Trainerbank.

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Tuchel soll bereits seit längerer Zeit sauer auf Motta sein, da dieser offen seine Ambitionen auf das Traineramt beim französichen Meister äußerte. Der frühere Mittelfeldspieler hatte gesagt, dass er eines Tages Paris St. Germain trainieren wolle. "Er mochte das nicht. Ich wusste das, fand es aber ein bisschen komisch, denn wenn er hätte reden wollte, hätte er gewusst, wo ich zu finden bin“, sagte der ehemalige italienische Nationalspieler, der den Hauptstadt-Klub im Sommer verlassen musste.
In der vergangenen Saison hatte Motta, der in seiner langjährigen Karriere unter anderem das Trikot des FC Barcelona, von Atlético Madrid und Inter Mailand getragen hatte, das Amt des U19-Trainers bei PSG inne.

Motta wehrt sich gegen Kritik

Der 36-Jährige wehrte sich nun im Nachhinein gegen die Kritik an seiner Person. "Ich bin ehrgeizig, darüber bin ich mir klar und niemand wird mir das nehmen können", sagte Motta und führte weiter aus:
Gegenüber "RMC Sport" unterstrich der Ex-Juniorentrainer bereits am Ende der vergangenen Saison seine Bestrebungen als potentieller Tuchel-Nachfolger. "99 Prozent der aktuellen Trainer würden gerne Paris St. Germain trainieren. Warum? Weil es ein großartiger Klub ist. Der aktuelle Trainer Thomas Tuchel macht die 100 Prozent voll", sagte Motta und ergänzte:
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