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Ligue 1: Paris Saint-Germain mit Remis bei Olympique Lyon - Thilo Kehrer sichert PSG einen Punkt
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Publiziert 09/01/2022 um 22:40 GMT+1 Uhr
Paris Saint-Germain hat eine Niederlage im ersten Ligaspiel des neuen Jahres nur knapp abgewendet. Bei Olympique Lyon erkämpfte der Tabellenführer ein 1:1 (0:1). Lucas Paquetá hatte die Hausherren bereits früh in Führung gebracht (8.), in der Folge ließen die Gäste mehrere Großchancen aus. Der deutsche Nationalspieler Thilo Kehrer erlöste die Hauptstädter kurz nach seiner Einwechslung (76.).
Kehrer verhindert Boateng-Heimsieg: PSG nur remis in Lyon
Quelle: Perform
Lyon erwischte im Groupama Stadium den besseren Start und ging früh verdient in Führung. Lucas Paquetá schoss seine Mannschaft in der achten Minute nach einem tollen Zuspiel von Bruno Guimarães durch einen präzisen Flachschuss mit 1:0 in Front.
OL hatte in der ersten Hälfte ein paar starke Umschaltmomente. Nachdem die Anfangsphase vorüber war, kam PSG besser ins Spiel. Der Tabellenführer tauchte einige Male in der Gefahrenzone auf, schaffte es vor der Pause aber nicht, Paquetás Führungstreffer zu egalisieren.
Die Pariser schraubten ihren ohnehin schon hohen Ballbesitzanteil aus Abschnitt eins nach dem Seitenwechsel nach oben, für Lyon ergaben sich immer wieder aussichtsreiche Kontermöglichkeiten.
Das Tempo war zunächst nicht sonderlich hoch, was sich nach knapp einer Stunde etwas änderte. Der Gastgeber verpasste es, trotz guter Chancen mit einem zweiten Tor für die Vorentscheidung zu sorgen, was PSG in der Schlussviertelstunde durch den Ausgleichstreffer bestrafte.
Der sieben Minuten zuvor eingewechselte Ex-Schalker Thilo Kehrer sorgte mit einem abgefälschten Schuss für das 1:1 (76.), bei dem es blieb.
Paris Saint-Germain hat ein schwieriges Programm vor der Brust. Ehe es für den souveränen Ligue-1-Spitzenreiter im Champions-League-Achtelfinale gegen Real Madrid geht, stehen unter anderem Duelle mit dem OSC Lille und dem OGC Nizza an.
Die Stimmen zum Spiel:
Peter Bosz (Trainer Olympique Lyon): "Ohne Ball haben wir gut verteidigt. Aber wir haben den Ball sehr schnell verloren, wenn wir ihn hatten - trotz der Möglichkeiten, das zweite Tor zu erzielen. Ich bin nicht frustriert."
Anthony Lopes (Olympique Lyon): "Ich werde die Stimmung der Gruppe festhalten. Wir hatten eine schlechte Saisonhälfte, wir müssen so viele Punkte wie möglich holen. Dieser Punkt ist positiv."
Damien Da Silva (Olympique Lyon): "Wir haben uns solide gefühlt. Wir standen tief, aber wir mussten so spielen. Wir haben gut verteidigt, mit einer guten Einstellung. Wir haben das Maximum gegeben. Wir hätten das zweite Tor schießen oder das Ergebnis halten können. Wir müssen in jedem Spiel so spielen."
Der Tweet zum Spiel:
Muss die GOAT-Debatte neu geführt werden? Die Social-Media-Abteilung von Olympique Lyon wirft Paquetá nach dessen Führungstor ins Spiel …
Das fiel auf: Fremdkörper Wijnaldum
Der vor kurzem von Corona genesene Lionel Messi stand nicht im Kader. Paris Saint-Germain gab bekannt, dass der Argentinier sich seiner Erholung widme. Auch Neymar war nicht dabei. Der Brasilianer fehlt weiterhin aufgrund einer Knöchelverletzung. Da PSG-Trainer Mauricio Pochettino nicht von seinem 4-3-3-Stammsystem abwich, mussten in der vordersten Reihe also zwei Nebenleute für Kylian Mbappé gefunden werden.
Pochettino entschied sich für Mauro Icardi im Zentrum und Georginio Wijnaldum rechts. Beide hatten nur wenige Ballaktionen, Icardi war aber zumindest ein paar Mal nennenswert im Pariser Offensivspiel beteiligt. Wijnaldum wirkte hingegen auf seiner ungewohnten Position wie ein Fremdkörper und trat kaum in Erscheinung.
Die Statistik: 5
OL ist zwar wettbewerbsübergreifend seit fünf Begegnungen ungeschlagen, wartet aufgrund der Unentschieden-Serie aber ebenso lange auf einen Dreier.
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