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Lionel Messi: Ist er Barcelonas Steilvorlage für Wechsel von Kylian Mbappé zu Real Madrid?
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Publiziert 07/08/2021 um 14:46 GMT+2 Uhr
Der Transfer von Lionel Messi zu Paris Saint Germain scheint bloß noch Formsache zu sein. Nach 21 Jahren beim FC Barcelona wird der sechsmalige Weltfußballer voraussichtlich beim französischen Hauptstadtklub auflaufen, der auch "Mes que un Club" sein will - nämlich der Superlativ. Was Messis Verpflichtung für diesen Transfersommer bedeutet - und welcher Dominostein als nächstes fallen könnte.
Messi und Mbappe
Fotocredit: Getty Images
Schon im vergangenen Sommer hat Lionel Messi das angedeutet, er wolle Barcelona verlassen. Nun - mit etwas Verspätung - bewahrheitet sich ebenjenes Szenario.
Zwar führten dieses Mal andere Umstände zum Abschied des 34-Jährigen, aber es ist fix: Das Kapitel Messi und Barca ist nun endgültig beendet. Laut verschiedener Medien steht Messi kurz vor einem Wechsel zu Paris Saint-Germain. Der Transfer-Hammer könnte zu einer Reihe anderer Transfers in diesem Sommer führen.
Guardiola stellt klar: Messi kommt nicht zu ManCity
Man stelle sich vor, die Vertragsverhandlungen zwischen Messi und dem FC Barcelona wären eine Woche früher gescheitert: Würde dann der Argentinier anstelle von Jack Grealish die Nummer 10 beim englischen Meister Manchester City tragen?
Pep Guardiola wäre bestimmt nicht abgeneigt gewesen, seinen einstigen Musterschüler im Team zu haben. Noch vor einem Jahr haben sich die Skyblues angeblich an der hohen Ablösesumme für Messi die Zähne ausgebissen.
Bei einer Pressekonferenz räumte Guardiola mit den Messi-Gerüchten auf: "Wir haben Geld für Jack Grealish ausgegeben und er wird unsere Nummer 10 sein, weil wir von ihm überzeugt sind und davon überzeugt waren, dass Leo bleiben würde." So bleibt die Wiedervereinigung wohl ein Traum.
Agüero will aus Vertrag raus
Ein anderer Top-Spieler, hat in diesem Sommer den umgekehrten Weg eingeschlagen und wechselte vom englischen Meister nach Barcelona: Sergio Agüero. In Erwartung, mit seinem Kumpel Lionel für die "Blaugrana" auf Torejagd gehen zu dürfen.
Bei seiner Vorstellung im Camp Nou sagte er erfreut: "Natürlich hoffe ich, dass ich mit Lionel spielen kann. Ich kenne ihn so gut, wir sind gute Freunde." Die Zusammenspiel der Kumpels ist beendet, noch bevor es begonnen hat. Das soll Agüero nicht glücklich gestimmt haben: Wie mehrere Medien berichteten, soll Agüero einen Ausstieg aus seinem Vertrag bei Barcelona prüfen.
Internationales Wettrüsten hat begonnen
Wirft man einen Blick auf den Kader von PSG, so dürfte es dem ein oder anderen Klub ein Schauer über den Rücken laufen. Neymar, Mbappé, Sergio Ramos, Gianluigi Dunnarumma – ein kleiner Auszug des prominent besetzten Kaders von PSG-Trainer Mauricio Pochettino.
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Sergio Ramos und Kylian Mbappé bei PSG
Fotocredit: Eurosport
Thomas Tuchel und sein FC Chelsea sind Medienberichten zufolge dicht an einem Transferabschluss von Romelu Lukaku. Dessen Klub Inter Mailand sollte im Falle eines Abgangs bereits die Fühler nach Real Madrids Luka Jovic ausgestreckt haben.
Gespannt wird man auch auf Klubs wie den FC Bayern oder Juventus Turin blicken, die sich bislang noch stark zurückgehalten haben. Ob sie sich noch namhaft verstärken, steht bislang noch in den Sternen.
Barcas Steilvorlage für Real: Kommt Mbappé schon diesen Sommer?
Ein Klub dürfte sich wohl besonders über Messis Abschied aus Barcelona freuen: Real Madrid. Zum einen verliert der stärkste Liga-Konkurrent den besten Spieler, zudem könnte Messi der entscheidende Dominostein werden, der den Mbappé-Transfer zu Real Madrid ins Rollen bringt.
Denn der Messi-Transfer zeigt auch finanziell Wirkung: Der Neuankömmling aus Barcelona soll in Paris rund 40 Millionen Euro pro Saison verdienen.
Paris verfügt jedoch bereits über zehn Spieler, deren Jahressalär auf zehn Millionen Euro oder mehr geschätzt wird. Aktueller Gehaltskrösus soll Neymar mit rund 37 Millionen Euro im Jahr sein, dahinter folgt wohl Mbappé mit circa 25 Millionen Euro. Vermutlich wird es die letzte Chance für PSG sein, den französischen Angreifer gewinnbringend zu verkaufen und zudem noch jede Menge an Gehaltskosten einzusparen.
Im kommenden Sommer läuft Mbappés Vertrag aus, er wäre somit ablösefrei zu haben. Es scheint daher nicht ausgeschlossen, dass Real Madrid bei Mbappé aufgrund der aktuellen Geschehnisse "All-In" geht und den Franzosen bereits diesen Sommer ins Estadio Santiago Bernabéu lotst.
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"Finde es lustig": Spanische Fans reagieren auf das Messi-Beben
Quelle: Perform
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