Chelsea offenbar an Transfer von Neymar interessiert: Kehrt der PSG-Star zu Thomas Tuchel zurück?

Die Transfer-Posse zwischen Neymar Jr. und Paris Saint-Germain geht weiter - und der FC Chelsea könnte dabei zum lachenden Dritten werden. In der französischen Hauptstadt plant man eine Zukunft ohne den brasilianischen Superstar, dieser möchte jedoch weiterhin bei PSG bleiben. Nun klopfen die Blues an der Tür des begnadeten Fußballkünstlers an. Bricht an der Stamford Bridge eine neue Ära an?

Jule Niemeier

Fotocredit: Getty Images

Wenn es nach Todd Boehly, dem neuen Besitzer des FC Chelsea, geht, ist die Antwort einfach: Ja! Wie der "Mirror" berichtet, sei der Investor gewillt, im Sommer-Transferfenster einen dicken Fisch an Land zu ziehen. Da Paris zur selben Zeit einen solchen Fisch bekanntlich loswerden will, rückt Neymar nun in den Fokus der Blues.
Bei PSG sehnt man "das Ende des Glitzers" herbei, von einem möglichen Neymar-Abgang erhofft man sich sowohl auf als auch neben dem Platz eine deutliche Steigerung. Die Botschaft von Investor Nasser Al-Khelaifi ist klar: Wer nicht mitzieht, fliegt raus!
Mit Chelsea findet sich ein zahlungskräftiger Abnehmer, der nach dem Besitzerwechsel ebenso eine neue Ära einleiten möchte. Doch auch dem Champions-League-Besitzer von 2021 sollen laut "Mirror" Grenzen gesetzt sein.
Darüber hinaus soll Thomas Tuchel, der seit dem Abschied von Sportdirektorin Marina Granovskaia mehr Entscheidungsgewalt bezüglich Transfers trägt, von Neymar nicht besonders angetan sein.

Neymar: Chelsea-Deal scheitert wohl am Gehalt

Der größte Knackpunkt sei das Gehalt. Dem Vernehmen nach streicht Neymar jährlich knapp 40 Millionen Euro ein. Eine Summe, die nicht nur bei den Blues das Gehaltsgefüge sprengen würde.
Zudem soll sich Tuchel für Spieler stark machen, die ihr Können in der Premier League bereits unter Beweis gestellt haben. Wie diverse englische Medien vermelden, stünden Raheem Sterling (Manchester City) und Raphinha (Leeds United) beim deutschen Übungsleiter ganz hoch im Kurs.
Für einen weiteren Superstar wie Neymar ist dabei kaum noch Platz.
Eurosport-Einschätzung: Ohne jeden Zweifel könnte der 30-Jährige auch die Stamford Bridge in seinen Bann ziehen und der Ära Boehly den nötigen Superstar-Schub verleihen. Wie in den vergangenen Tagen berichtet wurde, zieht es Neymar aber in den Süden - am liebsten zurück zum FC Barcelona. Der harte, englische Norden steht in starkem Kontrast dazu. Angesichts der enormen Gehaltssummen, die ein Neymar-Transfer mit sich bringt, befinden sich nur wenige Klubs in der Verlosung um den Brasilianer. Aus der Sicht von Chelsea würde ein Transfer von Sterling und/oder Raphinha deutlich mehr Sinn ergeben, ergänzen die beiden Tuchels Kadervorstellungen hervorragend. Neymars große Verletzungsanfälligkeit spricht ebenso gegen einen Wechsel an die Stamford Bridge.
Transfer-Wahrscheinlichkeit: 10 Prozent
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Quelle: SID

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