Kylian Mbappé: PSG-Star lässt angeblich Kündigung des Vertrags prüfen
Das Theater um Kylian Mbappé geht in die nächste Runde. Wie die renommierte französische Sportzeitung "L'Équipe" berichtet, prüft die Seite des PSG-Stars nun, ob die im Mai unterschriebene Vertragsverlängerung aufgekündigt werden kann. Mbappé, so heißt es, will den Pariser Nobelklub schnellstmöglich verlassen, PSG den 23-Jährigen aber weiter halten.
PSG-Coach Galtier redet sich nach Frage zu Mbappé in Rage
Quelle: Perform
Kylian Mbappé dominiert seit Tagen die Schlagzeilen rund um Paris Saint-Germain.
Die spanische Fachzeitung "Marca" berichtete, dass der Superstar sich von seinem Arbeitgeber verschaukelt fühle.
Versprechungen, die bei dessen Vertragsverlängerung im Mai bis zum 30. Juni 2025 gemacht worden sein sollen, seien nicht eingehalten worden.
Auch das Verhältnis zu Teamkollege Neymar, mit dem Mbappé direkt um eine Position konkurriert, gilt als sehr angespannt.
Troll-Armeen gegen Mbappé eingesetzt?
Dazu sorgte eine Meldung des französischen Onlineportals "Mediapart" für Aufsehen, wonach PSG in sozialen Medien über Troll-Armeen Fake-Accounts anmelden ließ.
Damit sei man gegen unerwünschte Meinungen und Posts vorgegangen. Unter anderem sei Mbappé Ziel der Aktion gewesen. Der Verein dementiert dies entschieden gegenüber "RMC Sport".
Allerdings soll der Klub bereit sein, den Nationalspieler im Januar ziehen zu lassen, insofern das Ziel nicht Real Madrid heißt. Mit den Königlichen liegt PSG seit Monaten überkreuz - wegen Mbappé. Es galt als ausgemacht, dass der 23-Jährige nach Ablauf der vergangenen Saison zu Real wechselt. Die Vertragsverlängerung in Paris im Mai war dann ein Schlag ins Gesicht der Madrilenen. "Mbappé verrät Real", schimpfte die "Marca" damals.
Nächste Eskalationsstufe im Fall Mbappé
Die Prüfung der Aufkündigung des Vertrags vom Mai ist nun die jüngste Eskalationsstufe. Die Aussichten auf Erfolg seien aber nicht hoch, erklärte ein Arbeitsrechtler in der "L'Équipe".
Demzufolge würde ein solches Unterfangen darauf hinauslaufen, dass Mbappé dem Klub den finanziellen Schaden erstatten müsste.
Allerdings: Es wäre nicht überraschend, wenn der Fall Mbappé nicht noch die eine oder andere verrückte Wendung nehmen würde.
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Quelle: Perform
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