Lionel Messi heftig von Ex-PSG-Star Jérôme Rothen wegen Vertragsverlängerung kritisiert: "Mir fehlen die Worte"

Lionel Messi muss im Zusammenhang mit den Vertragsverhandlungen mit seinem Verein Paris Saint-Germain heftige Kritik einstecken. Jérôme Rothen, ehemaliger PSG-Star und französischer Nationalspieler, teilte beim Hörfunksender "RMC" gegen den argentinischen Weltmeister aus. Anlass ist ein Bericht der Zeitung "Le Parisien", nachdem Messi eine Gehaltserhöhung anstelle von Salär-Kürzungen fordern soll.

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Quelle: Perform

Lionel Messi, ein geldgieriger Söldner? Wenn es nach Jérôme Rothen geht, allemal. Der Ex-PSG-Akteur, der von 2004 bis 2010 für die Hauptstädter aktiv war, hielt mit der Kritik am argentinischen Superstar jedenfalls nicht zurück.
"Mir fehlen die Worte. Das ist völlig unangebracht", sagte Rothen über die hohen Gehaltsforderungen des 35-Jährigen. Laut "Le Parisien" hätten sich Messi und PSG bereits vor der Weltmeisterschaft 2022 in Katar mündlich auf eine Vertragsverlängerung geeinigt. Nach dem Gewinn des Turniers hätte der Argentinier das bisherige Angebot des Vereins allerdings ausgeschlagen. Aktuell soll der er jährlich etwa 37 Millionen Euro verdienen.
Bereits sein Abschied aus Barcelona hatte einen faden Beigeschmack hinterlassen. Im Sommer 2021 konnten sich die Katalanen keinen neuen Vertrag für Messi leisten, in der Folge wechselte er ablösefrei in die französische Hauptstadt.
Bittere Erinnerungen, die auch Rothen noch mal betonte: "Er ist nicht aus den richtigen Gründen gekommen, sondern nur wegen des Finanziellen. In Barcelona weiß man genau, warum er gegangen ist."

Messi und PSG – keine Liebesbeziehung

Trotz ordentlicher Leistungen und 20 Toren in 36 Pflichtspielen auch in dieser Saison – so richtig harmonisch wirkte die Beziehung zwischen Messi und PSG nie. Vor allem in den Champions-League-Partien blieb der siebenmalige Gewinner des Ballon d' Or blass.
"Als es in der Gruppenphase gegen Benfica schwierig war, haben wir keinen großen Leo Messi gesehen. Gegen Juventus - und es war kein sonderlich gutes Juve - haben wir keinen großen Leo Messi gesehen. Und im wichtigsten Duell mit dem FC Bayern (im Achtelfinale der Champions League, Anm. d. Red.) haben wir auch keinen großen Leo Messi gesehen", befand dementsprechend auch Rothen.
Sollten sich PSG und Messi nicht auf ein neues Arbeitspapier einigen können, könnte er die Franzosen im Sommer ablösefrei verlassen. Gerüchten zufolge liegt Messi ein Angebot aus Saudi-Arabien vor. Ausgerechnet beim Klub Al-Hilal seines langjährigen Erzrivalen um den Thron im Weltfußball, Cristiano Ronaldo, könnte Messi 400 Millionen Euro pro Jahr verdienen.
Nicht auszudenken, wenn die beiden besten Kicker der Neuzeit künftig in der Wüste zusammen in einer Mannschaft spielen würden.
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Quelle: Perform

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