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Kylian Mbappé kritisiert PSG-Vereinsführung für Kaderzusammenstellung: "Auch ich kann nicht zaubern"
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Publiziert 08/07/2023 um 16:26 GMT+2 Uhr
Kylian Mbappé hat in einem Interview mit dem Magazin "France Football" Kritik an der Vereinsführung seines Klubs Paris Saint-Germain geübt. "Ich weiß nicht, was PSG fehlt, um die Champions League zu gewinnen, das ist für mich keine große Frage", sagte der französische Nationalspieler: "Wir haben getan, was wir konnten, Punkt." Stattdessen müsse man die Verantwortlichen in den Fokus nehmen.
"Muss neuen Vertrag unterschreiben": PSG-Boss mit Ansage für Mbappé
Quelle: Perform
"Man muss mit den Leuten sprechen, die das Team zusammenstellen, die die Mannschaft organisieren, die diesen Verein aufbauen", erklärte der Angreifer.
Er selbst könne lediglich versuchen, seine Aufgaben so gut wie möglich zu erfüllen - und verwies auf seine Statistik in der zurückliegenden Saison: "Ich war bester Spieler und Torschützenkönig im fünften Jahr in Folge in der Ligue 1."
Im Vergleich zur Vorsaison war der 24-Jährige allerdings deutlich ineffizienter, war in der französischen Liga "nur" an 35 Treffern beteiligt - in der Spielzeit 2021/2022 waren es noch 47 Tore. Auch in der Königsklasse sammelte er zwei Scorer-Punkte weniger als im Jahr zuvor.
Ein Umstand, den auch Mbappé anerkennen musste. "Ich hätte im Vergleich zu meinen Standards vielleicht mehr erreichen können", gestand er ein - fügte zeitgleich hingegen an: "Aber auch ich kann nicht zaubern."
"Man stößt an eine gläserne Decke"
Auch seine Mannschaft habe alles gegeben. "Manchmal stößt man im Fußball an eine sogenannte gläserne Decke", so Mbappé. Daher sei die Frage, warum es in der Champions League bisher nicht zum großen Wurf reichte, keine für den Superstar, sondern "für die da oben".
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"Nicht verhandelbar": PSG und das schwache Ultimatum an Mbappe
Fotocredit: Getty Images
Deutliche Worte in Richtung Präsident Nasser Al-Khelaïfi und dessen Berater Luís Campos.
Aber auch einige Teamkollegen scheinen sich von der Kritk angesprochen zu fühlen. Nach Informationen von "RMC Sport" sollen sechs Spieler - darunter zwei Neuzugänge - bei Al-Khelaïfi vorstellig geworden sein, um sich über die Aussagen zu beschweren.
Der katarische Funktionär soll "schockiert" auf das Interview Mbappés reagiert und die Worte als Beleidigung für seine Teamkollegen aufgefasst haben.
Al-Khelaifi setzt Mbappé Ultimatum
Tenor von Al-Khelaïfis Irritation: Wenn Mbappé so denkt, warum verlässt er den Klub dann nicht einfach?
Der Offensivstar hatte zuletzt öffentlich erklärt, seinen 2024 auslaufenden Kontrakt in der Stadt der Liebe nicht verlängern zu wollen. PSG setzte dem Weltmeister von 2018 daraufhin ein Ultimatum: Entweder Mbappé verlängert seinen Vertrag über den kommenden Sommer hinaus, oder er muss nun den Verein umgehend verlassen.
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"Haben uns ein Ziel gesetzt": PSG-Coach Enrique mit Kampfansage
Quelle: Perform
"Im Fußball ist es üblich, dass der beste Spieler den Verein nicht umsonst verlässt. Das passiert nie", erklärte Al-Khelaifi: "Wenn Kylian bleiben will, dann muss er einen neuen Vertrag unterschreiben." Das sei nicht verhandelbar.
Mbappé will in Paris bleiben
Aus Mbappés Sicht besteht aber kein Druck, sein hochdotierter Vertrag in Paris ist noch ein Jahr gültig. "Egal, mit wem du mich spielen lässt, egal, welches Trikot ich trage, egal, wo ich spiele, egal, in welchem Jahr ich spiele, ich werde nie genug davon haben, zu gewinnen, noch dazu eine Trophäe, die ich nicht gewonnen habe", sagte Mbappé nun bei "France Football".
Zum Beispiel die Champions League. Die nimmt PSG im kommenden Jahr mit einem veränderten Kader ins Visier: Lionel Messi und Sergio Ramos haben den Verein verlassen. Auch Trainer Christophe Galtier musste seinen Hut nehmen.
Derweil wurden in den vergangenen Tagen mit Milan Skriniar, Marco Asensio und Manuel Ugarte drei hochkarätige Neuzugänge vorgestellt. Lucas Hernández soll in den kommenden Tagen präsentiert werden. An der Seitenlinie steht fortan mit Luis Enrique der ehemalige Barça-Coach und Trainer der spanischen Nationalmannschaft.
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