MLS: Sebastian Giovinco vom Toronto FC brennt auf Duell mit Montreal Impact

Sebastian Giovinco war im Halbfinale der Eastern Conference der Matchwinner für den Toronto FC. Beim 5:0 im Rückspiel gegen den New York City FC (Hinspiel: 2:0) erzielte der 29 Jahre alte Italiener einen Hattrick und eliminierte David Villa, Andrea Pirlo & Co. damit quasi im Alleingang. Giovinco hat aber noch nicht genug und will jetzt mit seinem Klub auch die Meisterschaft in der MLS holen.

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Fotocredit: Eurosport

Noch nie in der Geschichte der MLS hat es eine kanadische Mannschaft in ein Conference-Finale geschafft. Diesmal sind es gleich zwei: In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch empfängt Montreal Impact den Toronto FC zum Hinspiel des Eastern-Conference-Endspiels (02:00 Uhr live bei Eurosport 1).
"Für den Fußball in Kanada ist das natürlich toll", erklärt Toronto-Trainer Greg Vanney mit Blick auf das Spiel, das aufgrund des großen Zuschauerinteresses ins Montrealer Olympiastadion verlegt wurde. Eigentlich trägt Impact seine Heimspiele im Stade Saputo aus, das jedoch über 40.000 Zuschauern weniger Platz bietet. Für Giovinco daher die richtige Entscheidung:
Besondere Brisanz birgt die Partie, bei der über 60.000 Fans erwartet werden, weiter, da es bereits in der vergangenen Saison in den Play-offs zum Duell der beiden kanadischen Rivalen gekommen war. Damals setzte sich Montreal in der Knockout-Runde klar mit 3:0 durch. "Nach der Niederlage im Vorjahr ist die Motivation für das Spiel natürlich umso größer", sagt der Torjäger, der in der laufenden Spielzeit bereits 20 Treffer erzielt hat.
Nun soll also die Revanche gelingen, wenngleich dies natürlich kein einfaches Unterfangen wird. "Nur die besten Teams schaffen es in die Conference Finals. Wir haben während der Saison unsere Qualität unter Beweis gestellt und es daher verdient, Montreal aber auch", erklärt Giovinco diplomatisch und ergänzt:
Darauf, worauf es konkret ankommen wird, geht Coach Vanney genauer ein. "Ignacio Piatti ist der beste Spieler bei Montreal. Ihn müssen wir unter Kontrolle bekommen und dürfen ihm nicht zu viel Platz geben. Wir müssen gut organisiert sein und immer auf ihn aufpassen", sagte der 42-Jährige und ergänzte:
Fürs Toreschießen ist bei Toronto allen voran Sebastian Giovinco verantwortlich, der seiner Mannschaft zuletzt bis Mitte Oktober wegen einer Muskelverletzung über einen Monat nicht zur Verfügung stand. Nun ist der der 23-fache Nationalspieler aber wieder in Topform und brennt auf das Aufeinandertreffen mit Montreal: "Die Verletzung kam wahrscheinlich genau zur richtigen Zeit."
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