Robert Lewandowski betritt Neuland bei Chicago Fire: Worauf sich der Ex-Bayern-Star in der MLS eingelassen hat

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Robert Lewandowski lebt inzwischen in einer "ganz anderen Welt", wie er es auf einer Pressekonferenz ausdrückte. Der Superstar hat nach seinen internationalen Stationen bei Borussia Dortmund, Bayern München und Barcelona bei Chicago Fire angeheuert. Der Auftakt lief vielversprechend, allerdings hat der Klub seit 20 Jahren keinen Titel mehr geholt. Worauf hat sich Lewandowski also eingelassen?

Fire-Coach Berhalter adelt Lewandowski: "Ein anderes Niveau"

Quelle: Perform

Den ersten persönlichen "Titel" hat Robert Lewandowski schon in der Tasche. Die Major League Soccer (MLS) kürte den Polen zum Spieler des 19. Spieltags, nachdem er Chicago nach Rückstand per Doppelpack zum 2:1-Erfolg gegen den FC Charlotte geschossen hatte.
Es war ein Tag wie gemalt für Lewandowski. Nach zwei Auswärtsniederlagen mit Fire endlich das erste Heimspiel im Soldier Field, der erste Einsatz über 90 Minuten, die ersten Tore im neuen Trikot.
Genau dafür hat Chicago den Goalgetter verpflichtet - und mit dem zweithöchst dotierten Vertrag der MLS ausgestattet, wie es in Medienberichten heißt. Nur Lionel Messi soll bei Inter Miami mehr verdienen.
Bei Chicago Fire trägt man sich derweil mit der Hoffnung, durch den Lewandowski-Deal die Grundlage gelegt zu haben, um an die größten Zeiten des Vereins zwischen 1998 und 2006 anknüpfen zu können. In diese Periode fiel die bislang einzige Meisterschaft (MLS Cup 1998) oder auch die vier Erfolge im U.S. Open Cup - darunter jener von 2006, dem bis dato letzten Chicago-Titel.

Berhalter setzt auf Lewandowski als "Killer im Strafraum"

Der Mann, der den angepeilten Aufschwung orchestrieren soll, ist Gregg Berhalter. Der einstige Cottbus- und 1860-Profi fungiert als Coach und Sportdirektor in Personalunion. Dazu war Berhalter eine der treibenden Kräfte hinter dem Transfer des Polen. Der 53-Jährige fühlt sich bestätigt, man habe mit Lewandowski einen "Killer im Strafraum" hinzugewonnen.
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Robert Lewandowski trifft für Chicago Fire

Fotocredit: Getty Images

Derzeit favorisiert Berhalter ein 4-4-2-System, in dem Lewandowski der Zielspieler ist und im Angriff von Maren Haile-Selassie, Jonathan Bamba oder dem offensiven Mittelfeldspieler Robin Lod unterstützt wird. Je nach Spielverlauf wird die Taktik auf ein 4-3-3 umgestellt.
Kapitän ist der Engländer Jack Elliott, der aus der Jugend des FC Fulham ans College in den USA wechselte. Von Lewandowski könne die Mannschaft "viel lernen und auch davon, gegen ihn zu spielen", betonte der Innenverteidiger.
Lewandowski ist in dieser Saison der einzige große Name im Kader des Klubs, der in früheren Jahren bereits internationale Stars wie Bastian Schweinsteiger, Cuauhtémoc Blanco, Jorge Campos, Freddie Ljungberg oder Xherdan Shaqiri beschäftigt hat.

Chicago auf Play-off-Kurs - Titel-Traum lebt

Sportlich läuft es. Aktuell steht Fire in der Regular Season der Western Conference auf Rang vier, was einen sicheren Platz in den Play-offs bedeutet. Im wöchentlichen Power-Ranking des US-Sport-Senders "ESPN" wird Chicago im Vergleich aller 30 MLS-Teams auf Position sechs verortet.
Gute Voraussetzungen, um wieder nach Titeln zu greifen. Neben der Meisterschaft tanzt Fire auf einer weiteren Hochzeit: Das Team ist im Leagues Cup dabei, einem Wettbewerb zwischen der MLS und der mexikanischen Liga MX. Neben dem Sieg geht es dabei um die Qualifikation für den CONCACAF Champions Cup 2027, dem regionalen Pendant zur UEFA Champions League.

Lewandowski: "Alles ist wirklich auf höchstem Niveau"

Es wird stark an Lewandowski hängen, wie weit die Reise der Mannschaft in den verschiedenen Wettbewerben führt. Berhalter lobte den Polen als "dynamisch, intelligent und clever. Er hat ein gutes Spielverständnis und kann das Spiel hervorragend lesen." Man hoffe nun auf den "Beginn einer langen Torserie" beim 37-Jährigen.
Lewandowski ist ebenfalls heiß auf die Zukunft im Fire-Dress und sehr glücklich über den Wechsel nach Chigao. "Lebensstil, Verein und Organisation. Alles ist wirklich auf höchstem Niveau", schwärmte der Angreifer. Wie gesagt, der Auftakt ist schon einmal vielversprechend ...
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Quelle: Perform


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