Mohamed Salah, Leon Goretzka, Jadon Sancho und Dusan Vlahovic: Das ist der Stand bei den vertraglosen Superstars

Mohamed Salahs erfolgreiche Zeit in Liverpool endete, Münchens Titelsammler Leon Goretzka verließ den deutschen Rekordmeister - und Jadon Sancho hat nach fünf Jahren und unzähligen Leihen keine Zukunft bei ManUnited. Namhafte Spieler, die ihre Qualitäten in der Vergangenheit unter Beweis gestellt haben, namhafte Spieler, die darüber hinaus noch etwas eint: sie alle haben noch keinen neuen Klub.

Mohamed Salah und Leon Goretzka (r.)

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"All good things come to an end", zu Deutsch: "Alle guten Dinge finden irgendwann ein Ende", philosophierte die Pop-Musikerin Nelly Furtado einst in ihrem gleichnamigen Song - und warf sogleich die Frage auf, warum das denn so ist.
Eine Antwort vermochte sie nicht zu geben, womöglich gibt es auch einfach keine. Jedenfalls macht die traurige Erkenntnis auch vor der Fußballwelt nicht Halt. Alle guten Dinge finden irgendwann ein Ende - das trifft auf Mohamed Salah zu, der nach etlichen erfolgreichen Jahren beim FC Liverpool auf der Suche nach neuen Abenteuern ist, auch Leon Goretzka, seines Zeichens Münchner Titelhamster, muss sich umorientieren.
Im Falle von Jadon Sancho und seiner Zeit bei Manchester United fällt es zwar schwer, die besungenen "guten Dinge" auszumachen, die nun ein Ende finden, dafür kann es für den Engländer in Zukunft nur besser werden. Und Dusan Vlahovic? Der hofft ebenfalls noch auf das große Glück.
Eurosport erklärt den Stand bei den namhaftesten Vertraglos-Profis.

1.) Mohamed Salah

Champions-League-Sieger 2019 und zweimaliger Meister - Mohamed Salah steht sinnbildlich für die Renaissance des FC Liverpool, bei den Reds avancierte der mittlerweile 34-Jährige mit seinen Toren und Vorlagen zur Klub-Legende.
In der vergangenen Saison wurde Salahs Denkmal nach einem in der Öffentlichkeit ausgetragenen Disput zwischen ihm und seinem Trainer Arne Slot zwar kurzfristig angekratzt, irreparable Schäden sollte der "ägyptische König" aber nicht nehmen.
Salah ging letztlich im Guten und deklarierte die neun Jahre an der Anfield Road als beste Zeit seines Lebens. Doch wohin zieht es ihn nun?
Lange wurde darüber spekuliert, dass Salah vielen alternden Kollegen in die Wüste folgen wird. Finanzstarke Vereine aus Saudi-Arabien galten als potenzielle Abnehmer. Aktuell scheint die Spur ins Königreich am Roten Meer allerdings nicht besonders heiß zu sein.
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Mohamed Salah verließ den FC Liverpool in diesem Sommer

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Stattdessen werden dieser Tage vor allem zwei Klubs aus der türkischen Süper Lig gehandelt. Zunächst wähnte sich Besiktas aus Istanbul in der Pole Position, Mitte Juli schien der Wechsel gesichert.
Doch dann die Kehrtwende: Besiktas-Sportdirektor Önder Özen bestätigte Berichte, wonach die Seite des Spielers ihre Provisionsforderungen erhöht habe und erklärte diesbezüglich: "Ich kann mir vorstellen, dass ein angesehener Sportler wie Salah davon nichts wusste, aber unser Verein verfolgt eine bestimmte Politik, von der wir nicht abweichen."
Profiteur könnte nun Liga-Konkurrent Trabzonspor sein. Der renommierte türkische Sportjournalist Yagiz Sabuncuoglu berichtete jüngst, dass der siebenmalige Meister eine lukrative Offerte abgegeben habe - Salah soll in Trabzon rund 17 Euro jährlich einstreichen. Eine Ablöse wird freilich nicht fällig.
Salah zeige sich offen für einen Wechsel, gemeinsam mit seiner Familie wolle er zeitnah eine Entscheidung treffen.

2.) Leon Goretzka

Vor wenigen Tagen stattete Leon Goretzka seinem langjährigen Arbeitgeber FC Bayern an der Säbener Straße einen Besuch ab. Allerdings nur kurz, laut "tz" gab der Mittelfeldspieler lediglich seinen Dienstwagen zurück und beendete damit endgültig sein Engagement beim deutschen Rekordmeister.
Aktuell befindet er sich in seiner Heimatstadt Bochum, laut Goretzkas Instagram-Story hielt er sich unlängst auf dem Gelände des VfL fit. Dass der Nationalspieler nach der enttäuschenden WM aber fix bei seinem Jugendklub, der aktuell in der 2. Bundesliga kickt, anheuert, ist unwahrscheinlich.
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Leon Goretzka ist aktuell vereinslos

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Zuletzt ließ die katalanische Zeitung "Sport" aufhorchen. Das Blatt berichtete, dass Goretzka sich aktiv beim FC Barcelona angeboten hatte, Transfer-Experte Fabrizio Romano widersprach der Darstellung jedoch kurz darauf.
Barça stehe nicht in Kontakt mit Goretzka und plane derzeit auch keine Verpflichtung des 31-Jährigen. An Angeboten soll es indes nicht mangeln, vor allem aus der US-amerikanischen MLS sei das Interesse an Goretzka groß.
Aber: Der ehemalige Schalker sieht seine Zukunft (noch) nicht in Übersee, sondern präferiert einen Verbleib in Europa. Insbesondere Italien gilt als attraktives Ziel für Goretzka, mit Juventus und der AC Mailand sollen sich gleich zwei Schwergewichte in Stellung gebracht haben. Wirklich konkret wurde es bis dato allerdings nicht.

3.) Jadon Sancho

Er sollte die Zukunft von Manchester United prägen, fünf Jahre nach seinem 84-Millionen-Wechsel von Borussia Dortmund ins Old Trafford dürfte der Offensivmann allerdings als eines der größten Missverständnisse in die prallgefüllten Geschichtsbücher der Red Devils eingehen.
Dreimal war Sancho zwischenzeitlich verliehen worden, zuletzt trat er nach Stationen bei Ex-Klub BVB und dem FC Chelsea als Teilzeitkraft bei Aston Villa in Erscheinung.
Und nun? Lange deutete vieles darauf hin, dass es zu einem dritten Dortmund-Engagement kommt, mittlerweile sollen die Schwarz-Gelben aber Abstand von einem Transfer genommen haben. Einem Bericht von "Sky" zufolge sei ein abermaliges Comeback "extrem unwahrscheinlich".
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Jadon Sancho fasste bei Manchester United nie wirklich Fuß

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Demnach habe die Scoutingabteilung Bedenken geäußert, Sancho habe in jüngerer Vergangenheit viel zu wenig Einfluss auf das Spiel seiner Mannschaften gehabt. Zudem kristallisierte sich kürzlich heraus, dass Dortmund deutlich mehr auf Köln-Shootingstar Said El Mala konzentriert, die Gespräche mit den Effzeh-Verantwortlichen sollen aber schleppend verlaufen.
Ruhiger wurde es um Sancho allerdings nicht. Der Al-Rayyan Sport Club, das berichtet zumindest "Foot Mercato" soll eine lukrative Offerte abgegeben haben. Ob der Engländer im besten Fußballalter (26 Jahre) bereits den Schritt in eine sportlich unbedeutende Liga wagt, ist allerdings fraglich.

4.) Dusan Vlahovic

Dusan Vlahovic ist derzeit mit 35 Millionen Euro ("transfermarkt") der wertvollste "Free Agent" auf dem Markt.
Ende Juni lief sein Vertrag bei Juventus Turin aus, obwohl die Alte Dame den Angreifer gerne länger gebunden hätte. Vlahovics Gehalts- und Provisionsforderungen sollen eine Weiterbeschäftigung aber unmöglich gemacht haben. Juve-Sportdirektor Giorgio Chiellini sagte diesbezüglich: "Vlahovic hing bis zuletzt an Juve, bei den Zahlen, die er fordert, wird er aber nicht in Italien bleiben."
Seither brodelt die Gerüchteküche, die "Manchester Evening News" brachte Vlahovic bei ManUnited ins Spiel, die spanische "Sport" berichtete, dass dem 26-Jährigen ein unterschriftsreifer Vertrag bei Besiktas vorliegen soll, der ein Jahressalär von acht Millionen Euro sowie fünf Euro Handgeld beinhaltet.
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Dusan Vlahovic

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Dass Vlahovic bislang noch nicht unterschrieben hat, liegt laut "Sport" daran, dass der serbische Nationalspieler auf das Angebot von einem größeren Klub hofft. Konkret nennt die Sportzeitung den FC Barcelona, der nach dem Abgang von Robert Lewandowski gen USA auf der Suche nach einem neuen Knipser ist.
Erste Alternative aufs Lewy-Erbe ist zwar Julian Alvarez von Atlético, die Rojiblancos sind aber weit davon entfernt ihren besten Mittelstürmer an den Liga-Konkurrenten aus Katalonien abzugeben. Trotzdem schreibt "Sport", dass Vlahovic beim Klub von Trainer Hansi Flick keine hohe Priorität genießt, vielmehr gilt Vangelis Pavlidis von Benfica als Option, sofern sich ein Alvarez-Deal weiter als nicht stemmbar darstellt.
Vlahovic läuft also Gefahr, sich zu verspekulieren.
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Flick kritisiert Adeyemi-Debüt: "Nicht so gut"

Quelle: Perform


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