Olympia 2024 in Paris: Alexandra Popp laboriert an Reizung im Fuß - Sorgen um DFB-Kapitänin vor Sommerspielen

Für Kapitänin Alexandra Popp hat die kurze Olympiavorbereitung der deutschen Fußballerinnen mit einem Rückschlag begonnen. Sie verpasst wegen einer Reizung am Fuß das EM-Qualifikationsspiel in Reykjavik gegen Island. Popp, die am Montag noch an der offiziellen Einkleidung für die Sommerspiele in Paris teilgenommen hatte, soll vier Tage später gegen Österreich aber wieder zur Verfügung stehen.

Völler freut sich über neue deutsche Euphorie "Geht unter die Haut"

Quelle: Perform

Alexandra Popp probierte ihre Olympia-Kleidung an, auch das Abendessen mit ihren DFB-Kolleginnen ließ sich die Kapitänin nicht entgehen, dann aber trat die Nationalstürmerin die Heimreise an:
Wegen einer Reizung am Fuß verpasst die 33-Jährige die erste Woche der Vorbereitung auf die Sommerspiele in Paris. Bundestrainer Horst Hrubesch sprach von einer "Vernunftsentscheidung", Popps Einsatz in Paris erscheint also nicht gefährdet.
Das EM-Qualifikationsspiel am Freitag in Reykjavik gegen Island wird Popp aber verpassen. Ihr Einsatz sei ohnehin "nicht geplant" gewesen, so Hrubesch.
Gemeinsam mit den Verantwortlichen des VfL Wolfsburg seien er und Popp zu der Entscheidung gekommen, auf die Reise zu verzichten, um die "bestmögliche Regeneration und Vorbereitung auf das Olympische Fußballturnier" sicherzustellen.

Hrubesch spürt Olympia-"Kribbeln"

Popp reist daher schon am Dienstag wieder aus dem DFB-Quartier in Düsseldorf ab, beim EM-Qualifikationsspiel in Hannover gegen Österreich am 16. Juli soll sie aber wieder zur Verfügung stehen. "
Mir war es wichtig, zum Lehrgangsstart bei der Mannschaft zu sein und die Olympia-Einkleidung sowie das gemeinsame Abendessen mit den anderen Olympia-Teilnehmerinnen mitzuerleben. Das ist ein besonderer Tag, um uns auf unsere große Mission in Frankreich einzustimmen", sagte sie.
Zur Vorbereitung der Medaillenjagd hatte sich das DFB-Team am Montagmittag in Düsseldorf versammelt. "Es fängt langsam an zu kribbeln. Das wird sich jetzt von Tag zu Tag steigern", sagte Hrubesch rund zweieinhalb Wochen vor dem Turnierstart dem "SID".
Erster Punkt auf der Tagesordnung war dann die offizielle Einkleidung in der Messe Düsseldorf durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).

Deutschland bei Olympia in Hammergruppe

Die begehrten Outfits sollen bei den Sommerspielen im besten Fall bis zum Finale am 10. August in Paris zum Einsatz kommen. Ein gemeinsames Abendessen mit weiteren deutschen Teams aus anderen Sportarten bot dann einen ersten Vorgeschmack auf das Olympische Dorf.
Ab Dienstag geht es für die DFB-Frauen an die Trainingsarbeit, beginnend mit einer öffentlichen Einheit am Nachmittag, um für den eng getakteten Drei-Tages-Rhythmus in Frankreich gewappnet zu sein.
Nach der Generalprobe in Hannover dürfen die Spielerinnen an drei freien Tagen durchschnaufen, am 21. Juli geht es nach Marseille. Dann wartet die "Hammergruppe" B, in der der Olympiasieger von 2016 auf den WM-Vierten Australien (25. Juli), Rekordsieger USA (28. Juli/beide Marseille) und Sambia (31. Juli/Saint-Etienne) trifft.
Die Vorrunde soll aber nur der Anfang sein. "Das Ziel muss einfach heißen: Rein ins Olympische Dorf", betonte Hrubesch. Dafür muss nach Stand der Dinge der Einzug ins Finale gelingen.
(SID)
picture

Neuer trotz Aus positiv: "Hat was mit Fußballdeutschland gemacht"

Quelle: Perform


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung