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Ex-BVB-Star Aubameyang begeistert Arsenal bei Debüt gegen Everton
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Publiziert 03/02/2018 um 22:29 GMT+1 Uhr
Perfekter Fußballabend für den FC Arsenal: Beim 5:1 (4:0) über Everton am 26. Premier-League-Spieltag trifft der neue Stürmerstar Pierre-Emerick Aubameyang gleich zum Debüt. Dass sein Tor aus glasklarer Abseitsposition fällt? Geschenkt. Der Ex-BVB-Stürmer wird zum achten Spieler, der seinen Arsenal-Einstand krönt, und er vollführt eine wundersame Wiedervereinigung mit Henrikh Mkhitaryan.
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Sportreporterfloskeln wurden reichlich bedient an diesem Abend im Emirates Stadium, das ein anspruchsvolles Publikum euphorisch werden ließ. Arsenal empfing Everton, es war das Debüt von Pierre-Emerick Aubameyang, der in der Vorwoche von Borussia Dortmund nach London gewechselt war.
Natürlich musste "ausgerechnet" der neue Stürmerstar ein Tor erzielen, noch natürlicher erzielte er es "ausgerechnet" auf Zulieferung von Henrikh Mkhitaryan, ebenfalls neu im Team und mit BVB-Vergangenheit bestückt.
Zusammengenommen also, selbstverständlich, eine "Geschichte, die nur der Fußball schreibt".
Aubameyang jubelt mit Mkhitaryan
Zwischen 2013 und 2016 wurde Aubameyang regelmäßig von Mkhitaryan in Dortmund eingesetzt, weshalb es nicht verwunderte, dass der Gabuner nun diebisch grinsend auf den Armenier zeigte und mit dem Zeigefinger wedelte, als wolle er sagen: Du schon wieder.
Dass Aubameyang für die wichtigen Tore gekauft wurde, aber zunächst das 4:0 markierte (37. Minute) und dabei glasklar im Abseits stand: geschenkt.
Arsenal fertigte Everton am 26. Premier-League-Spieltag mit 5:1 (4:0) ab, faktisch war’s ein Klassenunterschied, obwohl der Sechste (Arsenal) auf den Zehnten (Everton) getroffen war. Dann traf bloß noch der Sechste. Ins Tor nämlich.
Aaron Ramsey (6./19.) und Laurent Koscielny (14.) erweckten die oft schweigsame Arena zum Leben. Mkhitaryan servierte insgesamt dreimal, Aubameyang hatte meist seine Füße im Spiel, obgleich er keine direkten Vorlagen verzeichnete.
Seine erste Chance vergibt Aubameyang noch
"Es war sehr gut, ich bin wirklich glücklich", sagte Mkhitaryan, "wir haben gut gespielt und verdient gewonnen". Ramsey stand wie Aubameyang beim Interview daneben, wandte sich dem Gabuner zu und meinte:
Dabei klappte ja nicht einmal alles. Nach einer halben Stunde streute Mesut Özil einen wahrlich formidablen Steilpass in Aubameyangs Lauf ein, Everton-Keeper Jordan Pickford parierte dessen Abschluss.
Fünf Minuten später war er machtlos, als Aubameyang aus nahezu identischer Position, halblinks im Strafraum, per kühnem Lupfer vollstreckte. Erneut Ramsey für Arsenal (74.) und Dominic Calvert-Lewin auf Everton-Seite (64.) komplettierten das Scheibenschießen.
Batshuayi brauchte zwei Minuten weniger
Arsenal hat der Personalwechsel vom Winter eine respektable Offensive beschert, ein Twitter-User stellte bereits Vergleiche zu Klub-Legenden an: Aubameyang als Thierry Henry, der diesmal unberücksichtigte Alexandre Lacazette als Freddie Ljungberg, Özil als Dennis Bergkamp, Mkhitaryan als Robert Pires.
Ganz so weit ist es nicht, auch wenn Aubameyang nach Lacazette, Ljungberg, Steve Bould, Kevin Campbell, Emmanuel Adebayor, Samir Nasri und Thomas Vermaelen zum achten Spieler avancierte, der seinen Arsenal-Einstand mit Tor krönte.
Allerdings merkte jemand an, dass Aubameyang-Ersatz Michy Batshuayi bei seiner Dortmunder Premiere zwei Minuten weniger für das erste Tor brauchte…
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