Manchester City: Pep Guardiola will Thiago holen - der Transfer-Check

Laut "Daily Mail" hat Pep Guardiola erneut die Angel nach Thiago vom FC Bayern München ausgeworfen und will den 27-Jährigen im Sommer angeblich zu Manchester City holen. Guardiola braucht einen zentralen Mittelfeldspieler und sein Ex-Lehrling passt gut ins Profil. Thiago steht allerdings noch bis 2021 beim Deutschen Meister unter Vertrag. Der Transfer-Check.

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Früher war Pep Guardiola bei Thiago immer bestens informiert - schließlich war sein Bruder Pere Guardiola lange der Berater des Mittelfeldspielers vom FC Bayern München.
So war es Guardiola 2013 auch möglich, Thiago für eine festgeschriebene Ablöse von nur 25 Millionen Euro vom FC Barcelona nach München zu locken ("Thiago oder nix").
2016 hat allerdings Thiagos Vater Mazinho (Weltmeister 1994 mit Brasilien) mit der Agentur "The Player Management" die Berater-Tätigkeiten für seinen Sohn übernommen und im April 2017 einen neuen Vier-Jahres-Vertrag mit dem FC Bayern ausgehandelt.

Guardiola will Qualität im Mittelfeld

Das soll Guardiola allerdings laut "Daily Mail" nicht daran hintern, Thiago ein weiteres Mal zu sich holen zu wollen. So schreibt das Blatt, dass der 27-Jährige Guardiolas Wunschspieler sei, um das zentrale Mittelfeld von Manchester City weiter auszubauen.
Um den bereits relativ breit aufgestellten Kader nicht weiter aufzublähen und um vor allem die Ausländer-Restriktionen der FA (maximal 17 ausländische Spieler pro Kader) einzuhalten, soll der Spanier im kommenden Transferfenster nur wenige, dafür aber qualitativ hochwertige Neuzugänge verpflichten wollen.
Thiago hatte zuletzt allerdings immer wieder betont, sich beim FC Bayern wohl zu fühlen.
Eurosport-Check: Thiago ist bei Jupp Heynckes zuletzt nicht immer erste Wahl, spürt vor allem den Konkurrenzdruck von James Rodríguez im zentralen Mittelfeld der Bayern. Doch Heynckes ist ab Sommer nicht mehr da, unter Niko Kovac werden die Karten neu gemischt - was positiv oder negativ für Thiago sein kann. Nach fünf (erfolgreichen) Jahren in München mag es dem Spanier vielleicht sogar nach einer Luftveränderung sein, die Schmerzgrenze der Bayern ist bei einem ihrer besten Fußballer aber astronomisch hoch, dürfte deutlich jenseits der 50 Millionen Euro liegen.
Transfer-Wahrscheinlichkeit: 10 Prozent
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