Eurosport
Emilio Sala: Suche nach Flugzeugabsturz wurde abgebrochen- alle Infos zum Drama
Von
Publiziert 23/01/2019 um 11:57 GMT+1 Uhr
Emiliano Sala wird weiter vermisst, nachdem seine Propellermaschine am Montag über dem Ärmelkanal vom Radar verschwand. Lebt der Neuzugang von Cardiff City noch oder ist der 28-jährige Argentinier beim einem Flugzeugabsturz tödlich verunglückt? Die Ermittler gehen mittlerweile vom Schlimmsten aus. Hier gibt's die neuesten Meldungen im Ticker.
Eurosport
Fotocredit: Eurosport
16:30 +++ Suche abgebrochen +++
"Wir haben alle Informationen, die uns zur Verfügung waren in Betracht gezogen und sind zu der schweren Entscheidung gekommen, die Suche einzustellen. Die Überlebenschancen sind zu diesem Zeitpunkt extrem gering. Das letzte Flugzeug, welches an der Suche beteiligt war, ist nun gelandet. Obwohl wir nicht mehr aktiv suchen werden, bleibt der Vorfall offen und wir sagen allen Schiffen und Flugzeugen, dass sie nach Spuren Ausschau halten sollen."
14:45 +++ Keine Spuren des Flugzeugs oder Besatzung gefunden +++
Abgesucht wurden am dritten Tag nach dem vermeintlichen Absturz verschiedene Küstenabschnitte sowie zu Fuß die kleine Insel Burhou. "Dabei wurde keine Spur des Flugzeugs oder der Personen an Bord gefunden", teilte die Polizei der Kanalinsel Guernsey mit. Bei allem Bemühen ist Fakt: Angesichts der niedrigen Wassertemperaturen um zehn Grad stehen die Überlebenschancen für die beiden Männer bei nahezu Null.
10:48 +++ Deutlich weniger Ressourcen für Suche +++
Der Hafenmeister David Baker bestätigte, dass heute weniger Ressourcen für die Suche aufgewendet werden. Es werden keine Rettungsboote eingesetzt und auch keine Unterstützung aus Großbritannien angefragt. Grund dafür ist, dass die Chancen Überlebende zu finden auf fast Null gesunken sind.
Zudem ist seit gestern Abend der Name des Pilotes bekannt - es handelt sich um David Ibbotson. Er ist 60 Jahre alt und kommt aus der Nähe von Leeds. Man weiß inzwischen auch, dass Spielerberater Mark Mckay, der am Transfer von Sala nach Cardiff beteiligt war, den Flug arrangiert hat. Er bestreitet aber Gerüchte, dass das Flugzeug ihm oder seiner Familie gehöre.
08:23 +++ Suche startet wieder +++
Die Polizei hat ihre Suche nach dem vermutlich über dem Ärmelkanal abgestürzten Fußballprofi Emiliano Sala am Donnerstagmorgen fortgesetzt. Mit einem Flugzeug sollen verschiedene Küstenabschnitte abgesucht werden, dies gab die Guernsey Police bekannt.
Es ist bereits der dritte Tag, an dem nach dem vermissten Argentinier gesucht wird. Ein Kleinflugzeug mit dem 28-Jährigen an Bord war am Montagabend auf dem Flug von Nantes nach Cardiff rund 20 Kilometer nördlich der Kanalinsel Guernsey verschwunden. Sala hatte in einer Sprachnachricht während des Flugs seine Angst vor einer Katastrophe geäußert.
22:30 +++Spieler zeigen Support für Emiliano Sala+++
Der Franzose Wissam Ben Yedder vom FC Sevilla zeigt nach seinem Tor gegen Barcelona im Pokal-Achtelfinale ein T-Shirt mit der Aufschrifft: 'Für meinen Bruder, sei stark, E. Sala'.
Auch der ehemalige Klub von Sala - SM Caen - widmete im Pokalspiel der Coupe de France gegen Viry-Chatillon dem argentinischen Stürmer ein Tor. Hier zu sehen, wie Yacine Bammou nach seinem Treffer in der vierten Minute seine Hände in Richtung Himmel streckt.
18:11 +++ Noch immer keine Spur +++
Nach einer intensiven Suche mit mehreren Flugzeugen und einem Rettungsboot über die letzten neun Stunden wurde noch immer keine Spur vom vermissten Flugzeug gefunden.
Die Suche wird in Kürze für die Nacht unterbrochen werden. Laut der Polizei von Guernsey wird es an diesem Abend keine weiteren Updates geben.
14:56 Uhr +++ Rettungsbootsuche nicht erfolgreich +++
Die Suche nach Trümmerteilen im Norden der Insel Jersey war nicht erfolgreich. Nach Meldungen der "BBC" haben Rettungsbote keine Teile der Propellermaschine finden können.
Zuvor hatte die Rettungsboot-Crew "St. Catherine" in der Nähe der Bouley Bay auf der Insel Jersey gesucht, nachdem jemand am Ufer Trümmer im Wasser entdeckt hatte.
14:27 Uhr +++ Retter haben keine Hoffnung mehr +++
Es gebe "keine Hoffnung" den vermissten Fußballspieler Emiliano Sala von Cardiff City lebend zu finden, sagte ein Rettungsoffizier gegenüber der "BBC".
John Fitzgerald, der Chef von "Channel Islands Air Search", erklärte, dass "selbst die fitteste Person" nur ein paar Stunden im Wasser überleben würde.
Am Mittwochvormittag hatten sich drei Flugzeuge und ein Hubschrauber auf die Suche nach der vermissten Propellermaschine des Typs Piper PS-46 Malibu gemacht, erklärte die Polizei in Guernsey.
14:12 Uhr +++ BBC-Meldung: Flugzeugteile gefunden +++
Wie die "BBC" meldet, sind offenbar Flugzeugteile gefunden worden. Ob es sich dabei um die Probellermaschine handelt, in der sich Fußball-Profi Emilio Sala befand, ist aber unklar.
Der Mittelfeldspieler von Cardiff City wird seit Montag vermissst, nachdem dessen Flugzeug auf dem Radar über dem Ärmelkanal verschwunden war.
Das Unternehmen "Southern Aircraft Consultancy" teilte der "BBC" mit: "Wir werden alle verfügbaren Beweise sammeln, um eine gründliche Untersuchung durchzuführen."
Die Aussichten auf ein Überleben der drei Insassen, ein weiterer Passagier sowie der Pilot, sind äußerst gering. Die Wassertemperatur im Kanal beträgt derzeit nur rund zehn Grad.
13:00 Uhr +++ Hoffnungsschimmer für Sala? +++
Die gesamte Fußball-Welt sowie Familie und Freunde hoffen und bangen um das Leben von Emilio Sala, der seit Wochenbeginn vermisst wird.
Der 28-jährige Argentinier, der gerade erst vom FC Nantes zu Cardiff City gewechselt war, befand sich in einer Propellermaschine, die 20 Kilometer hinter der Insel Guernsey plötzlich vom Radar verschwand. Das Flugzeug benötigte laut Medienberichten bereits vier Versuche, um in Nantes abzuheben.
Rettungskräfte setzen Suche fort
Seitdem fehlt jedes Lebenszeichen des Argentiniers. Keiner weiß, was passiert ist - und ob Sala noch lebt.
Nachdem am Dienstag die Suche am Abend eingestellt werden musste, setzten die Rettungskräfte am Mittwoch die Suche nach den Vermissten fort.
Bislang aber ohne Erfolg, wie die örtliche Polizei der Kanalinsel Guernsey mitteilte:
Aktuell seien "drei Flugzeuge und ein Helikoter" auf der Suche, doch sei bislang nichts entdeckt worden, was zu dem verschollenen Flugzeug gehören könne.
Zudem werte man "Satellitenbilder und Mobilfunkdaten" aus - um zu klären, ob diese die Suche unterstützen könnten.
Ein Statement der Polizei, das vier mögliche Unfall-Szenarien skizziert, machte zuvor vorsichtig Hoffnung.
Rettungsinsel an Bord
Entweder sei das Flugzeug auf dem Wasser gelandet und die Insassen könnten es in die Rettungsinsel geschafft haben, welche definitiv an Bord gewesen sei. Auch könnten sie eventuell von einem vorbeifahrenden Schiff aufgenommen worden sein.
Außerdem würde noch die Möglichkeiten bestehen, dass die Maschine woanders gelandet wäre und die Insassen noch keinen Kontakt zur Außenwelt hätten hergestellen können.
Schließlich bleibt aber das Unfall-Szenario das wahrscheinlichste, nämlich dass das Flugzeug beim Absturz oder Landeversuch auf dem Wasser zerstört wurde. Die Rettungskräfte erklärten, bei ihrer Suche die Region vorrangig zu behandeln, in der sich möglicherweise eine Rettungsinsel befinden könne.
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung