Manchester United - José Mourinho plant nicht mehr mit Anthony Martial

Es rumort bei Manchester United. Der Saisonstart ist trotz eines exquisit besetzen Kaders in die Hose gegangen, Teammanager José Mourinho zeigt sich dünnhäutig - und plant nun offenbar auch nicht mehr mit Stürmerstar Anthony Martial. Er habe die Geduld mit dem Franzosen verloren, vermelden britische Medien wie der "Express". Dafür darf sich ein weitere prominenter Youngster wieder Hoffnung machen.

Eurosport

Fotocredit: Eurosport

Marcus Rashford könnte der große Profiteur werden, wenn Mourinho Martial tatsächlich aufs Abstellgleis schiebt. Der 20-Jährige wäre dann in der Offensive neben Romelu Lukaku und Alexis Sánchez gesetzt.
Zusätzliches Selbstvertrauen hat der Youngster jüngst getankt, nachdem er in der Nationalmannschaft sowohl in der Nations League gegen Spanien (1:2) als auch beim Testspiel gegen die Schweiz (1:0) traf.
Bei den "Red Devils" hofft man, dass Rashford die Treffsicherheit mitnimmt in Premier League. Ganz sechs Tore stehen nach vier Spieltagen zu Buche, der Rekordmeister dümpelt auf Platz zehn herum. Vor allem die deutliche 0:3-Heimpleite am 3. Spieltag gegen Tottenham stieß Mourinho sauer auf.
Als es auf der anschließenden Pressekonferenz Nachfragen gab, brach der Star-Coach diese kurzerhand ab.

Zukunft bei Juventus Turin?

Nun scheint Martial den Unmut des Trainers auf sich gezogen zu haben. Der 60-Millionen-Euro-Angreifer, der 2015 vom AS Monaco nach Manchester kam, hat zwar noch einen Vertrag bis 30. Juni 2019, ob er diesen auch erfüllt, ist allerdings fraglicher denn je.
Mourinho ist unzufrieden mit Martial, gönnte ihm in der laufenden Zeit nur einen Einsatz über 60 Minuten. In Italien wird bereits über einen Wechsel zu Juventus Turin spekuliert - möglicherweise schon im Winter.
Transfer-Check: Juventus ist für Martial durchaus eine attraktive Option, denn ohne regelmäßige Einsätze bei United schwinden auch die Chancen, wieder ins französische Nationalteam berufen zu werden. Der 22-Jährige war schon beim Gewinn des WM-Titel in diesem Sommer nicht für die Équipe tricolore nominiert. Allerdings: Auch in Turin würde auf Martial bei Offensiv-Kollegen wie Cristiano Ronaldo, Mario Mandzukic, Paulo Dybala oder Douglas Costa ein knüpelharter Konkurrenzkampf zukommen.
Transfer-Wahrscheinlichkeit: 30 Prozent
Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung