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Mesut Özil droht das Ende beim FC Arsenal
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Publiziert 04/12/2018 um 10:09 GMT+1 Uhr
Das ereignisreiche Stadtderby gegen Tottenham Hotspur verpasste Mesut Özil am Wochenende wegen Rückenproblemen. Den 4:2-Erfolg seines FC Arsenal konnte der ehemalige deutsche Nationalspieler nur aus der Ferne beobachten. Doch auch sonst wurde Özil von Trainer Unai Emery zuletzt immer häufiger auf die Bank gesetzt. Die Zeit des 30-Jährigen bei den "Gunners" könnte sich dem Ende zuneigen.
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Nach dem dramatischen Sieg im Nord-Londoner Stadtderby gegen Tottenham wurde Coach Emery auf der Pressekonferenz auch auf das Fehlen von Mesut Özil angesprochen.
Der 47-Jährige schien davon wenig angetan zu sein, denn auf die Frage, warum Özil nicht gespielt habe, antwortete er lediglich: "Er hat Rückenschmerzen." Und auch die Nachfragen, seit wann der 30-Jährige diese habe und ob er im Stadion gewesen sei, beschenkte Emery wortkarg mit: "Weiß ich nicht."
Dass die Journalisten scheinbar ein großes Interesse an Özils Befindlichkeit hatten, war für den spanischen Trainer unverständlich. "Heute ist ein guter Tag, über die Profis zu sprechen, die gespielt haben", stellte Emery daraufhin klar und beendete Nachfragen zu Özil.
Emery traut Özil keine Zweikampfstärke zu
Der Gunners-Trainer verzichtete zuletzt vermehrt auf den Mittelfeld-Regisseur. Während Özil zu Beginn der Saison noch einen wichtigen Part in Emerys Mannschaft übernahm und vier Mal als Kapitän auflief, verbrachte er etwa das Premier-League-Spiel am vorletzten Wochenende gegen AFC Bournemouth (2:1) 90 Minuten auf der Bank.
Emery machte keinen Hehl aus seinen Gründen:
Heißt soviel wie: Auch in Zukunft wird es schwer für den ehemaligen deutschen Nationalspieler, auf Dauer einen Platz in Emerys Team zu bekommen. Dabei wird dem 30-Jährigen wie so oft seine angeblich mangelnde Einstellung und die fehlende Zweikampfstärke angekreidet.
Auch in der britischen Eurosport-Redaktion sieht man die Zukunft Özils bei Arsenal kritisch. Alex Chick meint etwa:
Inter Mailand angeblich an Özil interessiert
Zuletzt kamen daher auch immer wieder Gerüchte um einen Wechsel des 30-Jährigen auf. Vor allem ein Verein wurde dabei genannt: Inter Mailand. Das berichtete etwa die englische Boulevard-Zeitung "The Sun".
Schon im Januar 2018 soll Inter an einer Verplfichtung des Arsenal-Spielers interessiert gewesen sein, doch eine Vertragsverlängerung bei den Engländern machte intensiveren Verhandlungen einen Strich durch die Rechnung.
Bis 2021 läuft Özils neuer Kontrakt, inklusive einer Gehaltserhöhung auf rund 400.000 Euro pro Woche. Damit ist der 30-Jährige der Topverdiener bei den Gunners.
Genau daran könnte nun auch ein möglicher Wechsel scheitern. Denn Özil wird bei einem neuen Verein wohl kaum Abstriche beim Gehalt machen wollen. Ob Inter tatsächlich bereit und überhaupt in der Lage ist, diese Summen zu übernehmen, ist unklar. Zudem dürfte noch eine beachtliche Ablösesumme dazukommen (Marktwert laut transfermarkt.de: 45 Mio. Euro).
Özil möglicher Nainggolan-Ersatz
Özil selbst machte zuletzt zwar nicht unbedingt den Eindruck, Arsenal in naher Zukunft verlassen zu wollen. Nach dem Sieg gegen Tottenham ließ er seine über 20 Millionen Follower bei Twitter wissen: "Nord-London ist rot!" Zudem sei er "stolz auf das ganze Team".
Der italienische Eurosport-Redakteur Simone Pace hält Özil jedoch für ein äußerst sinnvolle Verstärkung für die Mailänder:
Außerdem habe Sommer-Neuzugang Radja Nainggolan (kam vom AS Rom) bisher bei Inter eher unterdurchschnittlich gespielt. Der Belgier ist "oft verletzt und enttäuschte vor allem in der Champions League". Özil wäre der perfekte Ersatz für ihn und würde auch wertvolle Erfahrung mitbringen, findet Pace.
Sollte Emery den Mittelfeldspieler also weiter links liegen lassen, könnte es sich Özil sicher überlegen und in Mailand eine neue fußballerische Heimat finden.
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