FC Arsenal: Die Gunners gehen auf Shoppingtour - und Kai Havertz muss offenbar um Einsatzminuten bangen

Arsenal greift nach dem großen Titel: Mit Viktor Gyökeres im Sturm, Noni Madueke auf dem Flügel und Martin Zubimendi im Mittelfeld rüsten die Londoner massiv auf. Der Kader wirkt kompletter denn je zuvor - doch für Kai Havertz könnte es trotz starker Scorerwerte in den vergangenen Jahren nun eng werden. Führen die Verstärkungen der Gunners zum lang ersehnten großen Titel?

Viktor Gyökeres im Trikot des FC Arsenal

Fotocredit: Getty Images

Arsenal wirkt wie ein Motor, der jahrelang zuverlässig lief, aber nie die angepeilten Höchstgeschwindigkeiten erreichte. Nun aber scheint der ultimative Turbo eingebaut.
"Ein Spieler mit mehr Potenzial, der uns helfen wird, unsere Ziele zu erreichen. Wir sind froh, ihn bei uns zu haben. Seine Zahlen sprechen für sich. Jetzt müssen wir alle daran arbeiten, ihm zu helfen, sich so schnell wie möglich in die Mannschaft einzufügen", sagte Mikel Arteta über Königstransfer Viktor Gyökeres, der für 63 Millionen Euro von Sporting Lissabon kommt.
Seit Jahren scheiterte Arsenal in der Premier League denkbar knapp, auch weil ein echter Strafraumstürmer fehlte. Phasenweise musste in der vergangenen Spielzeit sogar Mittelfeldspieler Mikel Merino in vorderster Front aushelfen - eine Notlösung, die die Offensive ausrechenbar machte.
Mit Gyökeres scheint das Thema erledigt: Der 27-Jährige bringt Wucht, Abschlussstärke und die Arbeitseinstellung mit, die Arteta in seinem System fordert.

Arsenal setzt auf OffensivPower

Doch damit nicht genug: Auch die Flügel wurden verstärkt. Für rund 56 Millionen Euro kam Noni Madueke vom FC Chelsea. Der junge Engländer soll auf den Außenbahnen für zusätzliche Tiefe und mehr Eins-gegen-eins-Stärke sorgen.
Gleichzeitig wurde das Mittelfeld mit Martin Zubimendi von Real Sociedad (60 Millionen Euro) stabilisiert, ein Ballverteiler mit starker Defensivpräsenz. In der Abwehr kam Cristhian Mosquera für 15 Millionen Euro vom FC Valencia, ein moderner Innenverteidiger mit viel Potenzial.
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Viktor Gyökeres als Titelbringer für den FC Arsenal?

Fotocredit: Getty Images

Arteta erklärte dazu: "Wir werden sehen, der Markt ist noch im Gange und wir müssen das mit dem Kader in Einklang bringen. Ich denke, wir werden offen dafür sein, zu sehen, was passiert."
Es ist klar: Arsenal ist enorm hungrig - mit dem Stempel "Vizemeister" will man sich nicht mehr zufriedengeben. Der letzte große Titel datiert aus dem Jahr 2020 (FA Cup).
In den vergangenen Jahren zeigte das Team zwar einen deutlichen Leistungssprung, konnte die Entwicklung aber nicht mit Titeln krönen. In der Premier League landete Arsenal zweimal in Folge auf Rang zwei, in der Champions League scheiterte man zuletzt im Halbfinale, im Jahr zuvor denkbar knapp am FC Bayern im Viertelfinale. Die Nord-Londoner überzeugten zwar mit attraktivem Offensivfußball und hoher Intensität, ließen in entscheidenden Momenten aber das Gewinner-Gen vermissen.
Deshalb ging man nun auf Shoppingtour. Die Achse aus Innenverteidigung, zentralem Mittelfeld und Mittelsturm wurde adäquat verstärkt. Der Kader wirkt im Vergleich zu den vergangenen Jahren kompletter, ausgewogener.

Ist Havertz der Leidtragende im Arteta-System?

Mitten in diesem Kader-Upgrade steht Kai Havertz vor einer ungewissen Zukunft. Der deutsche Nationalspieler lieferte in den letzten beiden Spielzeiten verlässliche Zahlen: 20 Scorerpunkte in der Saison 2024/25, 22 Torbeteiligungen im Jahr zuvor. Arteta lobte immer wieder seine Flexibilität und Arbeit gegen den Ball. Doch jetzt?
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Havertz wieder im Teamtraining

Fotocredit: SID

Im Sturmzentrum ist Gyökeres klar gesetzt. Im offensiven Mittelfeld führt kein Weg an Kapitän Martin Ödegaard vorbei. Für Havertz könnte das bedeuten: mehr Minuten von der Bank, weniger Spielpraxis - und das ausgerechnet vor der WM 2026.
Die Konkurrenz im Kader ist größer geworden, die Optionen breiter. Für Havertz wird es darauf ankommen, seine Vielseitigkeit noch mehr in den Vordergrund zu stellen - sei es als Achter, hängende Spitze oder sogar auf dem Flügel.
Trotz aller Fragen um Einzelspieler steht fest: Arsenal ist bereit, den nächsten Schritt zu machen.
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Slot bestätigt möglichen Abgang von Diaz

Quelle: Perform


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