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Star-Trainer sucht Klub: Was mit Mourinho, Wenger, Conte und Zidane passieren könnte
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Publiziert 24/01/2019 um 13:13 GMT+1 Uhr
Sie sind Champions-League-Sieger oder zumindest Meistertrainer und stehen zurzeit ohne Trainerjob da: José Mourinho, Arsène Wenger, Antonio Conte und Zinédine Zidane. Alle vier mit beeindruckender Vita und viel Erfahrung ausgestattet, dennoch warten sie auf ihre Chance beim nächsten großen Klub. Eurosport.de wagt Prognosen, wie es mit den Star-Coaches weitergehen könnte.
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Fotocredit: Eurosport
José Mourinho
Seit José Mourinho im vorigen Monat bei Manchester United entlassen wurde, wird fast täglich über seine Zukunft spekuliert. Es wurde bereits publik, dass er Benfica Lissabon abgesagt hat, zudem bestätigte der Portugiese selbst, Angebote dreier Klubs ausgeschlagen zu haben:
Zuletzt arbeitete Morurinho für den Sender "beINSport" in den Vereinigten Arabischen Emiraten als Experte für den Asien Cup.
Eurosport Prognose: Die naheliegendste nächste Station könnte eine Rückkehr zu Real Madrid sein. Unter Santiago Solari lief es in den vergangenen Wochen zwar besser, dennoch ist es gut möglich, dass Mourinho übernimmt, falls die "Königlichen" keine Titel holen. Ansonsten weiß man nie, was die Besitzer von Paris Saint-Germain für Ideen haben, um endlich die Champions League zu gewinnen. Vielleicht folgt auf Thomas Tuchel ja Mourinho, anscheinend habe er sich mit dem katarischen Präsidenten der Pariser bereits getroffen.
Adrian Garcia von Eurosport Spanien meint:
Wer Mourinho engagiert, muss mit seinem Charakter klarkommen. Er ist ein sehr spezieller Typ, machte bei United aber mehr negative Schlagzeilen. Der 55-Jährige kritisierte den Vorstand, beklagte sich über mangelnde Transfers und bemängelte wiederholt öffentlich die Einstellung seiner Spieler. Dass er und seine Art und Weise das Problem waren - und nicht die Spieler -, zeigt Manchesters Form unter Ole Gunnar Solskjaer.
Arsène Wenger
Arsène Wenger hält sich sehr bedeckt. Gegenüber "beINSport" verneinte der (vermeintlich) ewige Arsenal-Coach im November, dass Real nach der Entlassung von Julen Lopetegui Kontakt zu ihm aufgenommen habe - und er deshalb gar keine Chance hatte, den Job abzulehnen. Auch Verbindungen zum AC Milan und seinem ehemaligen Arsenal-Kollegen Ivan Gazidis bezeichnete Wenger als "fake news". Er wolle erst im Januar über seine Zukunft entscheiden.
Eurosport Prognose: Es ist eher unwahrscheinlich, dass der 69-Jährige während der laufenden Saison einen neuen Job annimmt. Real oder PSG gehören zu den üblichen Verdächtigen. Ansonsten hängt alles davon ab, welche Vereine im Sommer über einen Trainerwechsel nachdenken. Dass Wenger in England für einen anderen Klub als Arsenal arbeitet, ist kaum vorstellbar.
Antonio Conte
Seit Beginn der laufenden Saison ist Antonio Conte ohne Klub, nach zwei Jahren bei Chelsea, in denen er Premier League und FA Cup gewann. Real wollte den Italiener nach Lopeteguis Entlassung, allerdings konnten sich beide Seiten finanziell nicht einigen.
Da Conte bei den "Blues" entlassen wurde, erhält er in diesem Jahr rund zehn Millionen Euro; diese Summe gäbe es nicht, wenn er während dieser Saison woanders unterschreibt. Deshalb forderte Conte einen ähnlich hohen Betrag von Real. Zudem sagte er im November gegenüber "Sky Sport Italia":
Eurosport Prognose: Alle genannten Faktoren sprechen dafür, dass auch er noch bis Sommer warten wird. In Italien geht man fest davon aus, dass Conte ein Comeback in der Serie A anvisiert. Stefano Dolci von Eurosport Italien sagt dazu:
Zinédine Zidane
Seit seinem überraschenden Rücktritt bei Real im Sommer 2018 ist Zinédine Zidane.vereinslos. Es gab zahlreiche Gerüchte darüber, dass er Mourinho in Manchester beerben soll. Zudem wurde vermeldet, dass er sein Englisch verbessere und unbedingt United trainieren möchte. Spekulationen aus Spanien brachten Zidane bei Juventus Turin als Nachfolger von Massimiliano Allegri in die Verlosung.
Eurosport Prognose: Lange war der Franzose ein Top-Anwärter auf den Posten bei United, mittlerweile scheint ihn Tottenham-Trainer Mauricio Pochettino überholt zu haben. Dennoch könnte er Plan B sein, falls United den Argentinier nicht loseisen kann. In Italien geht man nicht davon aus, dass Zidane bei Juve anheuern könnte, da man glaubt, dass Allegri noch sehr lange bleiben wird.
Eurosport-Experte Garcia sagt zu einer möglichen Juventus-Rückkehr:
Und nur, um es mal erwähnt zu haben: Im Herbst wurde Zidane sogar mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht...
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