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City unterliegt United im turbulenten Manchester-Derby
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Publiziert 07/12/2019 um 20:23 GMT+1 Uhr
Manchester United hat am Samstagabend ein turbulentes Derby gegen den Erzivalen Manchester City mit 2:1 (2:0) für sich entschieden. Der Grundstein dafür wurde in der ersten Halbzeit durch zwei Tore von Marcus Rashford (23., Elfmeter) und Anthony Martial (29.) gelegt. Das Team von Pep Guardiola dominierte den zweiten Abschnitt, kam aber nur noch durch Nicolás Otamendi (85.) heran.
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Fotocredit: Eurosport
So lief das Spiel:
Das 179. Manchester-Derby brauchte keine lange Anlaufzeit, um in Fahrt zu kommen und hatte schon in der Anfangsphase einige gute Abschlüsse der stark aufspielenden Gäste zu bieten. Sowohl Flügelflitzer Daniel James (2. ), Jesse Lingard (9.) als auch Anthony Martial (16.) scheiterten mit ihren Versuchen jedoch an City-Torwart Ederson.
In der 23. Minute war aber auch der Brasilianer im Tor der Hausherren machtlos. Denn nach einem Foul von Bernardo Silva an Marcus Rashford entschied der VAR nachträglich auf Strafstoß für die Red Devils. Rashford trat höchstpersönlich zur Ausführung an und verwandelte den Elfmeter abgeklärt im rechten Eck (23.).
Der junge Engländer hätte das Ergebnis wenige Minuten nach der Führung erhöhen können, traf mit einem herrlichen Abschluss vom Strafraumrand aber nur die Latte (27.). Zwei Minuten später war es dann soweit: Citys Abwehr agierte bei einem Doppelpass zwischen James und Martial einmal mehr zu passiv, was der Franzose mit einem genauen Abschluss aus 13 Metern eiskalt bestrafte (29.).
Die Elf von Pep Guardiola erwachte nach dem 0:2 ein wenig aus ihrer Lethargie und gab durch David Silva nach 34 Minuten ihren ersten Schuss auf das Tor der Gäste ab. Die beste Chance der Gastgeber vergab der bis dahin unauffällige Gabriel Jesus, der eine starke Halbfeld-Flanke von Kevin De Bruyne freistehend aus fünf Metern knapp links am Tor vorbeiköpfte (38.).
Nach der Pause rannten die Hausherren erwartungsgemäß an, kamen aber nur selten in gefährliche Abschlusspositionen. Victor Lindelöf blockte einen Schuss von De Bruyne in höchster Not (55.), gut zehn Minuten später lenkte David De Gea einen Schuss von Rodri mit den Fingerspitzen über die Latte (64.).
Manchester City kam kurz vor Schluss durch einen wuchtigen Kopfball von Nicolás Otamendi noch zum Anschlusstreffer, konnte bis auf einen Abschluss von Ilkay Gündogan (90.+1) nicht mehr zulegen. Citys Rückstand auf Tabellenführer Liverpool beträgt damit schon 14 Punkte – noch nie in der Geschichte der Premier League hat ein Team einen derart großen Rückstand noch aufgeholt.
Die Stimmen:
Kyle Walker (Manchester City): "United hatte einen Matchplan, der perfekt aufgegangen ist. Sie haben uns bei Kontern mit ihren schnellen Spielern immer wieder wehgetan. Man muss ihnen heute wirklich Respekt zollen, sie haben stark gespielt und waren oft einen Schritt schneller als wir."
Marcus Rashford (Manchester United): "Die ersten 30 Minuten waren wirklich überragend von uns. In dieser Phase hätten wir eigentlich noch mehr Tore schießen müssen. Wir haben bis zum Ende gekämpft und uns mit den drei Punkten belohnt."
Scott McTominay (Manchester United): "Wir wussten von Anfang an, dass wir gegen diese Mannschaft mit vielen Weltklasse-Spielern eine Topleistung brauchen. Wir haben eine grandiose erste Hälfte gespielt und den Sieg am Ende über die Zeit gerettet."
Der Tweet zum Spiel:
Die 32 Punkte nach 16 Ligaspielen sind die schlechteste Bilanz von Pep Guardiola als Trainer einer europäischen Spitzenmannschaft.
Das fiel auf: Unschöne Aktion gegen Fred
Nach 68 Minuten ereignete sich im Etihad eine Aktion, die in kein Fußballstadion gehört. Uniteds Fred wurde vor der Ausführung einer Ecke von einem Feuerzeug getroffen und hielt sich mit schmerzverzerrtem Gesicht den Hinterkopf. City-Spieler eilten sofort in die Kurve und ermahnten die aufgeheizten Fans zur Ruhe.
Die Statistik: 13
Marcus Rashford erzielte gegen City seinen 13. Saisontreffer im 21. Pflichtspiel. Damit hat der junge Engländer schon jetzt seinen persönlichen Torrekord aus den beiden vorherigen Spielzeiten egalisiert.
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