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Ex-Arsenal-Coach Unai Emery erklärt, warum er auf Mesut Özil verzichtete
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Publiziert 30/12/2019 um 12:25 GMT+1 Uhr
Ex-Arsenal-Coach Unai Emery hat sich in einem längeren Interview mit "BBC Sport" unter anderem zu seinem Verhältnis mit Mesut Özil geäußert. Dabei erklärte der Spanier auch, warum er in seiner Zeit bei den "Gunners" oftmals auf einen Einsatz des Ex-Nationalspielers verzichtete. "Wenn du aggressiver pressen willst, hat er nicht die besten Voraussetzungen dafür", erklärte Emery dabei.
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Man müsse bei Özil "einen Weg finden, der zusammen mit anderen Spielern funktioniert", so der 48-Jährige weiter. "Ich wollte, dass Alexandre Lacazette, Pierre-Emerick Aubameyang und Mesut zusammenspielen, aber manchmal musste ich einen von ihnen draußen lassen", erläuterte der Spanier.
Unter Interimstrainer Freddie Ljungberg, der auf Emery folgte, sowie dem neuen Trainer Mikel Arteta stand der Weltmeister von 2014 in allen Spielen von Beginn an auf dem Platz. Nur gegen den FC Everton fehlte Özil verletzungsbedingt.
Emery lobt Xhaka als geborenen Leader
Zum mittlerweile umstrittenen Arsenal-Spieler Granit Xhaka hat Emery ebenfalls eine klare Meinung. "Mit seinen Werten, Erfahrungen und seinem Verhalten war Xhaka in der Garderobe der geborene Leader", sagte der Ex-Coach der "BBC". Auch die Arsenal-Mannschaft sei dieser Meinung gewesen:
Emery hatte den Schweizer nach dem Eklat mit den eigenen Fans im Spiel gegen Crystal Palace Ende Oktober vom Kapitänsamt entbunden. Dennoch sei Xhaka "der Leader, den Arsenal brauchte – und es immer noch tut." Zuletzt waren Gerüchte über einen Wechsel zu Hertha BSC im Umlauf. Xhakas Berater José Noguera hatte bestätigte die Spekulationen vor wenigen Tagen gegenüber dem "Blick":
Auf einen Transfer konnten sich die beteiligten Parteien aber noch nicht einigen. Xhakas Vertrag bei den "Gunners" läuft eigentlich noch bis 2023. Sein aktueller Marktwert liegt bei rund 30 Millionen Euro.
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