Fenerbahce führt Gespräche mit Arsenal wegen Özil - der Transfer-Check

Mesut Özil steht beim FC Arsenal vor dem Aus. Der ehemalige deutsche Nationalspieler war in den letzten drei Ligaspielen der Engländer nicht einmal mehr im Kader und Gunners-Coach Unai Emery gilt allgemein nicht als Fan von Özil. Nun könnte sich ein Ausweg für beide Seiten anbahnen. Angeblich soll Fenerbahce wieder Interesse an dem 30-Jährigen haben. Eurosport.de macht den Transfer-Check.

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Für Mesut Özil könnte es bald in Richtung Türkei gehen. Das zumindest behauptet die türkische Tageszeitung "Takvim". Demnach habe Fenerbahce Istanbul das Interesse am 30-Jährigen wieder aufleben lassen und bereits erste Gespräche mit Arsenal geführt.
Angeblich soll Özil schon im Winter auf Leihbasis in die türkische Metropole wechseln. Dabei würde Arsenal wohl einen Teil des Gehalts des Weltmeisters von 2014 weiter übernehmen. Von diesen Plänen hatte vor einigen Wochen schon die britische "Sun" berichtet.
Auch wegen dieser Teilübernahme könnte Fenerbahce einen Transfer wieder ins Auge gefasst haben. Im Sommer hatten die Türken angeblich wegen des stattlichen Gehalts des ehemaligen Nationalspielers (rund 400.000 Euro wöchentlich) von einem Wechsel Abstand genommen.

Emery rechtfertigt Verzicht auf Özil

Obwohl Özil eigentlich in London bleiben wollte, weil ihm das Leben in der englischen Hauptstadt so gut gefällt, dürfte dem 30-Jährigen in den vergangenen Wochen klar geworden sein, dass er kaum noch eine Zukunft bei Arsenal hat.
Gerade einmal 71 Minuten stand Özil in dieser Saison für die Gunners auf dem Platz. In der Premier League gegen Manchester United und AFC Bournemouth sowie in der Europa League gegen Standard Lüttich war der 30-Jährige zuletzt nicht einmal mehr im Kader von Coach Emery. Dieser begründete seinen Verzicht auf Özil gegen Lüttich ganz offen:
Auf Einsätze in Auswärtsspielen soll der Spanier auch wegen der "mangelnden Arbeitseinstellung" Özils verzichtet haben, schreibt die "Sun". Der 30-Jährige spielt seit 2013 für die Gunners. Damals wechselte er von Real Madrid (Ablöse 50 Millionen Euro) nach London. Sein aktueller Vertrag läuft noch bis 2021.
Transfer-Check: Ein Abschied von Özil wird immer wahrscheinlicher. Arsenal versucht zwar schon länger, den 30-Jährigen zu verkaufen. Doch nun scheint auch Özil einem Transfer nicht mehr abgeneigt zu sein. Vor allem die Tatsache, dass der Ex-Nationalspieler wohl nicht mehr in Emerys Spielsystem passt und dieser lieber auf jüngere Konkurrenten wie Dani Ceballos (23) oder Joe Willock (20) setzt, soll Özil dazu bewegt haben. Ein Wechsel zu Fenerbahce könnte nun für alle Beteiligten die beste Lösung sein. Dort würde Özil, der in wenigen Tagen 31 Jahre alt wird, wieder mehr Spielzeit erhalten und bei Arsenal würde ohne die ständigen Nachfragen zu Özil wieder mehr Ruhe einkehren.
Transferwahrscheinlichkeit: 40 Prozent
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