Manchester City: Pep Guardiola von eigenem Spieler kritisiert

Abwehrspieler Oleksandr Zinchenko von Manchester City hat seinen Trainer Pep Guardiola wegen seiner Taktik im Champions-League-Viertelfinale gegen Olympique Lyon kritisiert. Die defensive Aufstellung sei ein Fehler gewesen. "Wir haben viele erfahrene Fußballer und sie wissen, dass mit einer solchen Taktik immer ein Spieler in der Offensive fehlt", sagte der Ukrainer in einem "Youtube"-Video.

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Der 23-Jährige ergänzte: "Wir haben drei Innenverteidiger, die alle Angriffe eingeleitet haben. Die beiden zentralen Mittelfeldspieler haben hinten immer wieder die Bälle abgeholt, weil es keine Räume zum Passen gab. Wir hatten also fünf Spieler aus dem Spiel." ManCity war überraschend mit 1:3 an Lyon gescheitert.
Der ehemalige Bayern-Coach Guardiola wurde zuvor bereits von mehreren Seiten wegen seiner Aufstellung kritisiert. Unter anderem ließ Deutschlands Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus bei "Sky" kein gutes Haar an den Entscheidungen des Startrainers.
"Pep Guardiola hat die Mannschaft geschwächt, weil er wieder etwas Besonderes machen wollte. Das ist ihm in der Vergangenheit häufiger passiert. Das ist ein Endspiel und da muss ich meine Stärken auf den Platz bringen und muss nicht auf einmal irgendetwas ausprobieren, um zu zeigen, ich kann irgendwas machen, was keiner denkt", sagte Matthäus.
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