Real Madrid | Adidas legte angeblich Veto bei Paul Pogba ein

Ein Wechsel von Paul Pogba zu Real Madrid in diesem Sommer stand lange im Raum, kam aber am Ende nicht zustande. Dabei soll Ausrüster Adidas eine entscheidende Rolle gespielt haben. Wie der "Daily Star" in seiner Sonntagsausgabe berichtet, hat der Sportausrüster, der Pogba mit einem langfristigen Vertrag an sich gebunden hat, sein Veto bei den Vertragsverhandlungen eingelegt.

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Eine Quelle der britischen Zeitung behauptet: "Sie haben zwischen dem Spieler, seinem Berater und dem Klub vermittelt. Adidas hat eine wichtige Rolle dabei gespielt, dass alle Parteien ihre Differenzen für ein weiteres Jahr beigelegt haben."
Pogbas Ausrüstungsvertrag mit Adidas läuft bereits seit drei Jahren, insgesamt soll die Vertragsdauer auf zehn Jahre festgelegt sein. Der deutsche Sportartikelhersteller hat zudem einen über 800 Millionen Euro teuren Vertrag mit Manchester United. Adidas rüstet den englischen Spitzenverein bis 2024 aus.

Adidas will Pogba in Manchester halten

Pogbas Verbleib in England habe für Adidas daher vor allem finanzielle Vorteile, schreibt der "Daily Star" weiter. Denn obwohl das deutsche Unternehmen auch Real Madrid als Trikotsponsor ausstattet, sieht Adidas angeblich einen größeren Nutzen darin, Pogba als alleinigen Star in Manchester zu halten - zumindest für ein weiteres Jahr. In Madrid würde der französische Weltmeister dagegen nur einer von zahlreichen Stars sein.
Der Vertrag Pogbas bei ManUnited läuft noch bis 2021. Nach dem gescheiterten Wechsel zu Real könnte es nun aber auch zu einer Verlängerung in Manchester kommen.
Wie "Calciomercato" berichtet, locken die "Red Devils" den 26-Jährigen mit einer saftigen Gehaltserhöhung. Ob bereits Verhandlungen aufgenommen wurden, ist allerdings nicht bekannt. Bei einer Verlängerung wäre ein Wechsel zu Real Madrid vorerst wohl endgültig vom Tisch.
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