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Keine Rückkehr von Gerrard: Liverpool-Boss erteilt kuriosem Fan-Wunsch Absage

Keine Rückkehr von Gerrard: Liverpool-Boss erteilt kuriosem Fan-Wunsch Absage

11/02/2020 um 19:17Aktualisiert 11/02/2020 um 19:21

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Der FC Liverpool denkt nicht über die Option nach, Steven Gerrard zurück in den Verein zu holen, damit er eine Premier-League-Medaille gewinnen kann. Das erklärte der Geschäftsführer der Reds, Peter Moore. Liverpool-Fans hatten in einer Petition die Verpflichtung der Vereins-Legende gefordert, da dem Mittelfeldspieler der Gewinn der Liga-Trophäe bis zu seinem Abgang 2015 verwehrt geblieben ist.

Gerrard, der heute Trainer der Glasgow Rangers ist, verpasste den Premier-League-Titel mehrere Male äußerst knapp, zuletzt im Jahre 2014. Damals wurde der 114-fache englische Nationalspieler zur tragischen Figur, als er in einem der entscheidenden Spiele durch einen Ausrutscher die 0:2-Niederlage gegen den FC Chelsea einleitete.

Moore schloss jedoch aus, dass Gerrards Traum erfüllt wird. Denn eine Rückkehr der Reds-Legende würde bedeuten, dass ein Spieler aus dem aktuellen Kader der Mannschaft von Jürgen Klopp weichen müsste. Also sagte Moore zurecht:

"Die Frage, die ich Ihnen stelle, lautet: Welchen Spieler möchten Sie aus dem Kader streichen, um dies zu erreichen?"

Viele Gründe sprechen dagegen

Zudem ist Gerrard, wie bereits erwähnt, als Übungsleiter in der schottischen Liga unter Vertrag. Die Anstellung wird er vermutlich nicht für ein Kurz-Comeback an die Anfield Road kündigen. Auch Moore hält ein solches Szenario für unvorstellbar:

"Schauen Sie, wir alle lieben Stevie G und wir sind alle sehr stolz auf ihn als Manager. Aber ich sehe immer wieder die Forderung 'holt ihn für einen Fünf-Tages-Vertrag zurück, damit er eine Medaille gewinnen kann', doch das wird so nicht passieren."

Auch das Reglement würde solche eine Rückholaktion vermutlich nicht zulassen. Zunächst wird eine solche Medaille "nicht an jeden verteilt", außerdem "kann man einem geschlossenen Kader nicht einen Spieler hinzufügen".

So fügte er wohl etwas ironisch an:

"Von all dem abgesehen, wäre es wirklich möglich."

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