So lief das Spiel:

Chelsea agierte beim Debüt von Kai Havertz und Timo Werner von Beginn an sehr abwartend und überließ Brighton weitestgehend den Ball. Mitte der ersten Hälfte profitierte der Favorit von einem Fehler im Spielaufbau der Seagulls. Kurz darauf wurde Werner im Strafraum elfmeterwürdig zu Fall gebracht. Jorginho blieb cool vom Punkt und schon souverän zum 1:0 ein (26.). Während Havertz keine Akzente setzte, prüfte Werner nach einer schönen Einzelaktion in der Nachspielzeit Brighton-Keeper Mathew Ryan, doch dieser ließ sich nicht düpieren und war schnell in der kurzen Ecke zur Stelle (45.+2). Brighton dominierte optisch die erste Hälfte, kam aber bis auf einen Distanzschuss von Steven Alzate zu keinem Torabschluss (35.).

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Nach der Pause belohnte sich Brighton für seinen beherzten Auftritt und kam per Distanzschuss von Leandro Trossard zum verdienten Ausgleich. Kepa Arrizabalaga machte zeigte dabei wieder seine altbekannte Schwäche bei Distanzschüssen (54.). Doch Chelsea zeigte sich nicht geschockt und kam mehr oder weniger im Gegenzug durch einen Distanzhammer von Reece James zur erneuten Führung (56.). Wiederrum nur drei Minuten später vergab Brighton-Kapitän Lewis Dunk die beste Gelegenheit zum Ausgleich.

Nach einer guten Stunde entschied Kurt Zouma nach Ecke die Partie zum nicht unverdienten, aber in der Höhe zu deutlichen 3:1-Auftaktsieg des FC Chelsea bei Brighton & Hove Albion (66.).

Die Stimmen:

Frank Lampard (Trainer FC Chelsea): "Wir haben heute viele gute Dinge gezeigt an einem schwierigen Ort. Das Team wird sich noch stark verbessern, insbesondere da wir noch mit Müdigkeit und der kurzen Vorbereitung zu kämpfen haben. Mit der Leistung von Timo bin ich sehr zufrieden. Er bringt viel Tempo und Qualität mit, die heute ein Schlüssel zum Erfolg war. Werner hat bei der Elfmetersituation einen Schlag abbekommen, sollte aber nächste Woche wieder bereit sein. Pulisic hatte Probleme in den letzten Tage, seinen Zustand beobachten wir."

Der Tweet zum Spiel:

Das fiel auf: Werner und Havertz noch nicht integriert

Während Timo Werner immerhin durch den rausgeholten Foulelfmeter, einer guten Einzelaktion und wie gewohnt durch die ein oder andere Abseitsstellung zumindest in der ersten Hälfte etwas auffiel, war Kai Havertz noch überhaupt nicht in das Spiel der Blues integriert und konnte in 80 Minuten bis zu seiner Auswechslung keine Akzente setzen. Doch auch Werner wurde bei einigen Läufen in die Schnittstelle gerne übersehen oder stand, wie schon erwähnt, im Abseits. Bezeichnend für das Debüt des ehemaligen Leverkuseners diese Szene:

Doch Chelsea-Manager Frank Lampard betonte bereits vor der Partie, dass beide Nationalspieler noch Zeit brauchen werden.

Die Statistik: 19

Seit Kepa sich 2018 dem FC Chelsea anschloss, kassierte kein Torhüter in der Premier League mehr Tore aus der Distanz als der Spanier.

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