Nach einer umkämpften Anfangsviertelstunde ohne nennenswerte Torchancen wagte sich das zu Beginn eher untypisch abwartende Guardiola-Team nach 16 Minuten erstmals vor das gegnerische Tor.
Kevin De Bruyne vergab aus 13 Metern die erste große Chance, musste sich aber nicht zu lange ärgern: Nationalspieler Ilkay Gündogan schloss nur zwei Minuten später einen geradlinigen City-Angriff über die linke Seite mit einem präzisen Abschluss aus 15 Metern sehenswert in die rechte Ecke ab (18.).
Chelsea hatte sich noch nicht vom 0:1 erholt, da stand es bereits 0:2 aus Sicht der Hausherren. De Bruyne nutzte seine Freiheiten links im Strafraum und fand am Fünfmeterraum den völlig freien Phil Foden, der den Ball elegant in die kurze Ecke legte (21.).
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Die Blues fanden überhaupt nicht ins Spiel und erhöhte nach einem Konter auf 3:0. Raheem Sterling traf zunächst den Pfosten, von wo der Ball genau vor die Füße von De Bruyne sprang, der sicher in die rechte Ecke abstaubte (34.).
Die Elf von Frank Lampard offenbarte defensiv weiter große Lücken und war mit dem 0:3 zur Pause noch gut bedient. Foden per Kopf (36.) sowie Gündogan per Hacke (44.) verpassten den vierten City-Treffer nur knapp.
Weil die City in Hälfte zwei den Vorsprung über weite Strecken nur verwaltete, musste Chelsea-Keeper Edouard Mendy nur beim Kopfball von Rodri lediglich ein Mal ernsthaft eingreifen (54.).
Auch Mendys Gegenüber Zack Steffen wurde von offensiv harmlosen Blues überhaupt nicht geprüft, musste in der Nachspielzeit aber dennoch hinter sich greifen.
Joker Kai Havertz bediente den ebenfalls eingewechselten Callum Hudson-Odoi, der aus kurzer Distanz zumindest noch den Ehrentreffer für die in allen Belangen unterlegenen Londoner erzielte (90.+2).

Die Stimmen:

Frank Lampard (Trainer FC Chelsea): "Es war heute nicht gut genug, wir haben viele einfache Bälle verloren. Das war eine schmerzhafte erste Halbzeit. Die zweite Halbzeit war besser, aber da war das Spiel schon gelaufen."
Pep Guardiola (Trainer Manchester City): "Ein ganz wichtiger Sieg für uns, wir haben heute wirklich gut gespielt. Wenn wir Titel gewinnen wollen, müssen wir immer so auftreten."
Kevin De Bruyne (Manchester City): "Ein ganz starkes Spiel von uns. Heute haben wir gezeigt, dass wir auch die großen Spiele gewinnen können."

Der Tweet zum Spiel:

Das fiel auf: Unterirdische Zweikampfquote

Der Hauptgrund dafür, dass Chelsea bereits nach 45 Minuten auf verlorenem Posten stand, ist in erster Linie in der unteriridischen Zweikampfquote der Blues zu finden. Die Londoner gewannen im ersten Durchgang nur knapp über 30 Prozent ihrer Duelle und kamen in nahezu jeder Szene gedanklich wie körperlich einen Schritt zu spät.

Die Statistik: 3

Ilkay Gündogan hat in seinen letzten vier Spielen für Manchester City drei Tore erzielt. Genauso viele Treffer verbuchte der Nationalspieler in der gesamten letzten Saison in 31 Partien für die Citizens.
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