Tottenham: Berater von Bale ledert nach Wechsel gegen Real

Gareth Bales Wechsel zurück zu den Tottenham Hotspur ist gerade einmal vier Tage alt, da nutzte sein Berater Jonathan Barnett schon die Gelegenheit öffentlich gegen Real Madrid und dessen Anhänger zu schießen. "In meinen Augen wurde er nicht korrekt behandelt, denn er hat viel für diesen Verein geleistet. Was die Fans gemacht haben, war eine Schande", sagte Barnett der "BBC".

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Jonathan Barnett kritisierte: "Und der Klub hat nicht eingegriffen. Darum geht es mir."
Gareth Bale wurde von den Real-Fans trotz zahlreicher guter Leistungen, unter anderem entschied er das Champions League-Finale 2018 gegen den FC Liverpool mit einem spektakulären Fallrückzieher zugunsten der Königlichen, immer wieder ausgepfiffen. Er hatte offenbar nie den Stand wie seine Mitspieler. Erst recht nicht wie Cristiano Ronaldo, der in seinen neun Jahren in Madrid beinahe vergöttert wurde.
In der vergangenen Saison wurde Bales Unzufriedenheit bei den Königlichen immer offensichtlicher. So ließ er sich im November bei einem Länderspiel mit der walisischen Nationalmannschaft mit einer Flagge mit der Aufschrift "Wales. Golf. Real Madrid - in dieser Reihenfolge" ablichten.

Barnett: "Hoffe, dass Rückkehr zu Real kein Thema mehr wird"

Ganz anders sieht Bales Gefühlsslage gegenüber seinem neuen alten Klub Tottenham aus. Der 31-Jährige wurde in seiner ersten Zeit bei den Spurs von 2007 bis 2013 zum Weltstar, ehe er für die damalige Rekordsumme von 101 Millionen Euro zu Real wechselte.
Die Rückkehr ist erstmal auf ein Jahr angelegt, solange geht der Leihvertrag. Berater Barnett machte den Spurs-Anhängern aber Hoffnung, dass der Stürmerstar auch länger in London bleiben könnte: "Das ist der Verein, für den er spielen will. Ich sehe kein Problem, dass er länger als ein Jahr bleibt. Ich hoffe, dass eine Rückkehr zu Real kein Thema mehr werden wird. Er wird bei Tottenham Erfolg haben, er wird bleiben wollen und der Rest ist ein einfacher Deal."
Spielen kann Bale für seinen Herzensklub aktuell noch nicht. Er leidet momentan an Knieproblemen. Eine Rückkehr ist für Mitte Oktober angedacht.
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