Nach sechs Jahren an der Anfield Road erlebt der deutsche Erfolgstrainer beim FC Liverpool derzeit seine wohl schwierigste Phase. Dementsprechend verärgert über die aktuelle sportliche Lage wirkt der 53-Jährige auch.
Nach der 1:4-Pleite gegen Manchester City in der Premier League wies er jüngst einen TV-Reporter brüsk in die Schranken.
Als ob das nicht schon genug wäre, ist sein Verhältnis zum Vorstand im Moment auch nicht gerade in bester Verfassung.
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Laut einem Bericht der "Sun" sei der Deutsche überhaupt nicht zufrieden mit der Art und Weise, wie der Klub seine Entscheidungen im vergangenen Winter-Transferfenster getroffen hat.
Klopp habe damals an den Vorstand appelliert, den Senegalesen Kalidou Koulibaly aus Neapel zu holen, um seine von Verletzungen geplagte Abwehrkette zu verstärken.

FC Liverpool: Koulibaly-Deal wohl wegen Ablösesumme gescheitert

Die Italiener forderten angeblich eine Ablösesumme von 100 Millionen Pfund, umgerechnet knapp 115 Millionen Euro, für den Defensivstrategen. Für den Klub-Eigentümer, die Fenway Sports Group, war das wohl zu viel.
Die Verantwortlichen hielten offenbar nichts von der Idee, ein derartiges Vermögen für den Innenverteidiger auf den Tisch zu legen. Stattdessen entschied man sich für zwei kostengünstigere Spieler: Ben Davies von Preston sowie Ozan Kabak, der auf Leihbasis von Schalke kam.
Klopp, der die Meinung vertrete, dass ein Verein wie Liverpool um Spieler in der Größenordnung von Koulibaly mit konkurrieren sollte, war die Entscheidung der Klub-Eigentümer offenbar bitter aufgestoßen, wie die britische Boulevardzeitung vermeldete. Beide Neuzugänge warten noch auf ihr Debüt unter dem Reds-Coach.
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