Blitzer-Ärger bei Mesut Özil: Arsenal-Star hat kuriose Ausrede

Mesut Özil muss sich in England nach einer deutlichen Geschwindigkeitsüberschreitung verantworten. Der Weltmeister von 2014 wurde im Sommer mit 156 km/h auf dem Rückweg vom Training geblitzt und könnte nun seinen Führerschein verlieren. Vor Gericht zeigte er Reue, lieferte aber auch eine kuriose Ausrede für die zu schnelle Fahrt. Er habe Kilometer mit Meilen verwechselt.

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Eine Meile entspricht 1,609 Kilometern. Und in England wird in Meilen gemessen.
Diese Tatsache war Mesut Özil offenbar nicht richtig bewusst, wenn man der Aussage des ehemaligen Nationalspielers glauben mag. Nachdem der 32-Jährige am 2. Juli auf der Heimfahrt vom Training mit 97 mph (156 km/h) geblitzt wurde, musste er nun vor Gericht antreten und sich rechtfertigen.
Dabei gestand er zwar seine Schuld, lieferte aber auch eine etwas kurios anmutende Begründung. In einem Statement erklärte er: "Ich bin deutscher Staatsangehöriger und offensichtlich daran gewöhnt, Fahrzeuge zu fahren, die die Geschwindigkeit in Kilometern und nicht in Meilen pro Stunde anzeigen."
Doch auch wenn seine Mercedes G-Klasse einem deutschen Hersteller entstammt, misst der Tachometer in Meilen. Und das Fahrzeug lieferte ihm einen weiteren Erklärungsgrund: "Das Fahrzeug, das ich fuhr, hat sehr geringe Motorgeräusche und ist ein Automatikgetriebe", so Özil.
Darüber hinaus sagte der Arsenal-Spieler: "Aufgrund der Covid-19-Einschränkungen war die Autobahn praktisch leer. Die einzige Erklärung, die ich geben kann, ist, dass meine Konzentration aufgrund des Fehlens anderer Fahrzeuge auf der Straße vorübergehend nachgelassen haben muss."
Jetzt hofft Özil darauf, dass er nur eine Geldstrafe erhält und nicht den Führerschein entzogen bekommt. Auf das Auto sei er nämlich angewiesen, da er damit zum Training fahren muss und seine Frau nicht fährt.
Abgesehen von den Trainingseinheiten hat Özil derzeit aber nicht so viel zu tun. Er fehlt sowohl im Europa-League- als auch im Premier-League-Kader des FC Arsenal. Sein letztes Pflichtspiel für die Gunners bestritt Özil vor Ausbruch der Corona-Pandemie. In seinem letzten Vertragsjahr kam er bisher noch nicht zum Einsatz.

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