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FC Liverpool: Ex-Reds-Profi Ragnar Klavan enthüllt Beinahe-Prügelei zwischen Jürgen Klopp und James Milner
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Publiziert 24/09/2021 um 19:40 GMT+2 Uhr
Im Januar 2017 wäre es nach einem 2:2 des FC Liverpool beim FC Sunderland offenbar fast zu einer Kabinen-Prügelei zwischen Reds-Trainer Jürgen Klopp und Mittelfeldmann James Milner gekommen. Dies enthüllte der ehemalige Liverpool-Profi Ragnar Klavan, der zwischen 2016 und 2018 an der legendären Anfield Road unter Vertrag stand, jüngst im Podcast "Betsafe Eesti".
James Milner (l.) und Jürgen Klopp
Fotocredit: Getty Images
"Einmal, ich weiß nicht mehr, gegen wen wir gespielt haben. Vielleicht war es auswärts gegen Sunderland. Klopp und Milner haben sich fast eine Schlägerei geliefert", sagte der Este, der vom FC Augsburg nach Liverpool gewechselt war. Er ergänzte: "Es war kurz nach der Zeit, als in England Boxing Day war, und sie hätten sich fast geprügelt, aber Milner hat sich schließlich zurückgehalten. Wir haben in seinen Augen gesehen, dass Klopp bis zum Äußersten gegangen wäre, nur um seinen Standpunkt zu beweisen."
Klavan zufolge habe Klopp damals unter erheblichem Druck gestanden. "Es war mein erstes und Klopps zweites Jahr. Was sollst du tun? Du sollst ein guter Trainer sein. Du bist Jürgen Klopp, der aus allen Spielern Superstars machen will", erklärte Klavan. "Der Druck fing an, ihm zuzusetzen. Wenn du gegen ein Team wie Sunderland nicht lieferst, kannst du die erhofften Plätze vergessen."
Liverpool gewann seinerzeit vier Premier-League-Spiele in Folge nicht, schied im FA Cup vor heimischer Kulisse gegen die Wolverhampton Wanderers aus und musste auch im Halbfinale des EFL Cups die Segel streichen. Am Ende der Spielzeit sicherten Klopp und sein Team jedoch Rang vier, der zur Champions-League-Qualifikation berechtigte. 2019 gewannen die Kurzzeit-Streithähne Klopp und Milner gemeinsam die Königsklasse, ein Jahr darauf folgte die erste Liverpool-Meisterschaft nach 30-jähriger Flaute.
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Trotz des Kabinen-Vorfalls sei Klopp laut Klavan "ein Phänomen" im positiven Sinne gewesen. "Er hat ein gutes Gespür für die Spieler und die Mannschaft. Er wusste, wann er was sagen musste. Wenn er sah, dass es in der Mannschaft Probleme gab, konnte er sie mit einem einfachen Scherz lösen oder umgekehrt, wenn die Mannschaft es nicht so ernst nahm, zeigte er ihnen, wer der Boss ist", sagte der 35-Jährige, der mittlerweile in seinem Heimatland bei Paide Linnameeskond spielt.
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