Manchester City setzt bei Triple-Jagd auf vier Stützen: Erling Haaland, Pep Guardiola, Kevin De Bruyne und das Konto

Nach dem Sieg von Manchester City gegen Spitzenreiter FC Arsenal macht sich das Team von Trainer Pep Guardiola berechtigte Hoffnungen auf das Triple. Die Formkurve der Citizens könnte kaum besser aussehen: In der Premier League, der Königsklasse sowie dem FA Cup sind die Skyblues auf Titelkurs. Vier Stützen sorgen dafür, dass sie dieser Tage das wohl beste Team der Welt sind.

Dynamisches Duo: Kevin De Bruyne und Erling Haaland

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Mit dem deutlichen 4:1-Sieg über Arsenal sorgte Manchester City endgültig für die sich anbahnende Umkehr des Momentums. Die Dominanz der Skyblues im Spiel gegen die Gunners verkörperte dabei wie so oft mal wieder ein Mann: Erling Haaland.
Der Norweger ist im Team von Trainerstar Pep Guardiola ohne Zweifel das fehlende Puzzlestück. Haaland ist eine körperliche Instanz mit einem Torinstinkt, der schon jetzt auf der Insel seinesgleichen sucht. Nach 33. Spieltagen und ebenso vielen Toren steht der Ex-Dortmunder mit weitem Vorsprung an der Spitze der Torjägerliste.
Doch Haaland ist mehr als nur der beste Torjäger der Welt. Der 22-Jährige gibt City ein neues spielerisches Mittel, das Guardiola zu schätzen weiß: "Seine Freude zu sehen, wenn seine Teamkollegen treffen, beschreibt gut, was für ein Typ er ist."
Dass Manchester unter dem Spanier auf lange Bälle setzen könnte, erschien noch vor der Ankunft des "Dämons" schier undenkbar. Doch mit dem 1,94-Meter-Hünen greifen die Citizens oft und gerne auf dieses Mittel zurück. Haaland ist stets anspielbar und fungiert auch mit dem Rücken zum Tor als Passempfänger und Ballverteiler. Allein im Duell gegen Arsenal glänzte Haaland neben seinem Tor mit zwei Vorlagen.

Guardiola beweist Flexibilität

So stellt er eine neue taktische Komponente dar, die es in dieser Form bei City unter Guardiola noch nicht gab. Doch auch der Coach beweist eine ungeahnte Flexibilität. Von Anfang an vertraute Pep seiner neuen Waffe und zwang Haaland nicht in ein taktisches Korsett.
"Leg den Ball dorthin und er wird ein Tor erzielen. Das ist die beste Taktik", fasste Guardiola die Stärke Haalands auf einer Pressekonferenz kürzlich simpel zusammen. Doch diese Anpassungsfähigkeit an das Personal war nicht immer Guardiolas Stärke. Ob Phil Foden, Kevin De Bruyne oder Sergio Agüero: In großen Spielen setzte der Startrainer häufig auf eine falsche Neun - und scheiterte.
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Pep Guardiola

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Regelmäßig war für City in Königsklasse vorzeitig Schluss. Auch, weil Guardiola sich in großen Spielen immer wieder mit überraschenden taktischen Veränderungen verzockte.
Doch mittlerweile vertraut der 52-Jährige einem festen Kreis von Stammkräften und rotiert nur noch wenig. Besonders De Bruyne ist die beständige Stütze, das spielerische Herz der Citizens: "Er ist ein besonderer Spieler und Mensch. Wenn er fit und mental glücklich ist, wie wir alle, und sein Potenzial ausschöpfen kann, ist er auf dieser Position nicht zu stoppen", erklärte sein Coach unlängst.

Routiniers: Eingespielt wie Madrid

Bereits in seiner achten Saison läuft De Bruyne für City auf. Der Belgier führt wettbewerbsübergreifend ganz Europa mit 24 Torvorlagen an, im Spitzenspiel gegen Arsenal schnürte der 31-Jährige zudem einen Doppelpack. Der 87-fache Nationalspieler erlebt eine überragende Saison und gehört als vermeintlich bester Spielmacher der Welt wohl bei der Wahl zum Weltfußballer zu den Top-Kandidaten.
Doch auch andere Stammkräfte wie Ilkay Gündogan, John Stones, Jack Grealish und Torwart Ederson überzeugen durchweg auf höchstem Niveau. Guardiola baut und verlässt sich auf eine Achse der Stabilität.
Außerhalb des Platzes überragt der englische Meister ohnehin. City ist der finanzstärkste Klub der Welt, bei Top-Transfers kann kaum ein Verein mit der Zahlungskraft der Skyblues mithalten. Ein entscheidender Vorteil, dem City nicht zuletzt auch Haaland zu verdanken hat.
Nach 17 ungeschlagenen Spielen befindet sich der Meister im Saisonendspurt in absoluter Top-Verfassung. In der Premier League liegen die Citizens nur noch zwei Punkte hinter dem FC Arsenal, der zudem bereits zwei Spiele mehr absolviert hat. Im Halbfinale der Champions League wartet Real Madrid, im Finale des FA-Cups Stadtrivale United.
Haaland, Guardiola, De Bruyne sowie die Zahlungskraft machen City zum derzeit besten Team der Welt. Möglicherweise könnte schon bald das Triple folgen.
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Erling Haaland & ManCity: Eine unglaubliche Geschichte

Quelle: Perform

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