Bei Manchester United läuft es weiter nicht rund. Die sportliche Situation hinkt den hohen Ambitionen des englischen Rekordmeisters weit hinterher.
Aktuell stehen die Red Devils in der Premier League nur auf einem enttäuschenden siebten Rang - sechs Punkte hinter einem Platz, der für die Teilnahme in der Champions-League berechtigt.
Ein Akteur zeigt seine Unzufriedenheit dabei ganz deutlich: Superstar Cristiano Ronaldo. Der Portugiese äußerte sich gegenüber "Sky Sports" zur aktuellen Lage seines Vereins und beschönigte dabei nichts.
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Der 36-jährige Stürmer kritisiert die Einstellung seiner jungen Mitspieler: "Die reifen, älteren Spieler können den jüngeren Spielern immer helfen", so Ronaldo: „Aber ich kann ihnen ein Beispiel geben: Wenn ich Ihnen einen Ratschlag gebe und sie jünger als ich sind, sollten Sie diesen beherzigen und umsetzen. Ansonsten wird es schwierig", fuhr der fünffache Ballon d'Or-Gewinner fort.

Ronaldo stellt Arbeitsmoral in Frage

Laut dem Europameister von 2016 liegt die Ursache nicht in der mangelnden Kommunikation, sondern in der schlechten Arbeitsmoral: "Ich kann den ganzen Tag mit dieser Person sprechen, aber wenn der Wille nicht aus dir kommt, ist es unmöglich."
Welchen seiner Mitspieler Ronaldo hier meint, bleibt unklar. Seine Schelte dürfte jedoch beim Adressaten ankommen: "Als ich 18, 19, 20 war, sprachen viele ältere Spieler mit mir. Sie vermittelten mir: Cristiano, du musst dich verbessern! Ältere Spieler wissen mehr als du, sind erfahrener als du und habe viele schlechte Momente durchgemacht."
Nach eigenen Angaben steht der Portugiese jedem seiner Mitstreiter für Hilfe zur Verfügung: "Der Mensch ist das wichtigste. Ich bin hier um zu helfen. Wenn die Spieler meine Hilfe, meinen Rat oder meine Unterstützung brauchen, werde ich der Erste sein, der hilft“, so Ronaldo. Anscheinend nehmen jedoch nicht alle Mitspieler dieses Angebot an: "Wenn die Spieler meine Hilfe nicht wollen, sollen sie ihren Job machen und ihr bestes tun, um den Team zu helfen."
Seinen aktuellen Trainer Ralf Rangnick beschuldigt der fünffache Champions League-Sieger nicht: "Er ist vor fünf Wochen gekommen und macht eine gute Arbeit, versucht einige Dinge zu ändern. Aber so etwas braucht Zeit, bis das über die Spieler auf den Platz kommt." Die Schwachstelle ist für den 36-Jährigen eindeutig: "Wir müssen als Erstes an unserer Mentalität arbeiten."
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