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Premier League - Nächste Klatsche für den FC Arsenal: Manchester City verschäft Gunners-Krise
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Publiziert 28/08/2021 um 15:25 GMT+2 Uhr
Die Situation des FC Arsenal wird immer prekärer: Gegen Manchester City setzte es für die Gunners am Samstag ein deutliches 0:5 (0:3). Damit bleiben die Londoner auch nach dem dritten Liga-Spiel der neuen Saison punkt- und torlos. Für die Citizens trafen Ilkay Gündogan (7.), Ferran Torres (12., 84.), Gabriel Jesus (43.) und Rodri (53.), Arsenals Granit Xhaka sah zu allem Überfluss Gelb-Rot (35.).
Für Martin Ödegaard und den FC Arsenal sieht es düster aus
Fotocredit: Getty Images
Vor dem Match gegen Arsenal überraschte Pep Guardiola mit seiner Aufstellung. Erstmal seit vier Jahren schickte der Spanier dieselbe Startelf in zwei Spielen in Folge aufs Feld. Mittelfeldstar Kevin De Bruyne fehlte weiterhin verletzt.
Beim FC Arsenal, der mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet ist, gab es vier Wechsel nach der 0:2-Niederlage gegen Chelsea. Für Pablo Marí, Albert Lokonga, Nicolas Pépé und Gabriel Martinelli spielten Sead Kolasinac, Martin Ödegaard, Calum Chambers sowie Pierre-Emerick Aubameyang. Insbesondere der Startelfeinsatzu von Kolasinac überraschte durchaus, denn der Bosnier stand bei Arsenal schon auf dem Abstellgleis.
In einem sehr defensiven 5-4-1 stellte sich Arsenal dem Meister entgegen und setzte mit dem nach Corona-Infektion wiedergenesenen Aubameyang auf schnelle Gegenstöße. Die Gunners kamen gut in die Partie, mussten aber schnell das 0:1 hinnehmen. Ilkay Gündogan vollendete den ersten Angriff des Meisters per Kopf (7.), Chambers verschätzte sich bei der Flanke von Gabriel Jesus sehr. Auch beim schnellen 2:0 durch Ferran Torres (12.) entwickelte Arsenal keinen Druck auf den Ball.
Der Plan der Gunners war früh dahin, in der Folgezeit wirkten die Gäste sehr eingeschüchtert, bekamen überhaupt keinen Zugriff auf den Gegner. Dennoch wäre Arsenal beinahe zum Anschlusstreffer gekommen, Smith Rowe fälschte einen Ball von Ederson ab, die Kugel ging knapp neben den Kasten.
City ging das Geschehen teilweise zu locker an und brachte die Gäste so zurück ins Spiel, die sich jedoch lange Zeit keine Torchance erspielen konnten und ab der 36. Minute auch in Unterzahl spielen mussten: Granit Xhaka sah nach einem harten Einsteigen gegen Joao Cancelo die Rote Karte. Diesen freien Raum im Zentrum nutzte City nun eiskalt und erhöhte vor der Pause durch Gabriel Jesus auf 3:0 (43.). Drei Torschüsse, drei Treffer, City zeigte sich an diesem Nachmittag brutal effektiv.
Im zweiten Durchgang sollte sich früh ein Debakel für Arsenal anbahnen. Die Gunners kamen kaum in die Zweikämpfe, City bestrafte dies früh mit dem 4:0 durch Rodri (53.). Die Dominant des Meisters (teilweise über 80 Prozent Ballbesitz) wurde immer größer, Arsenal konnte für keine Entlastung sorgen und schwamm so dem Ende entgegen. Bernd Leno, der bei den Gegentoren machtlos war, rettete zweimal stark gegen Raheem Sterling (68./77.) und verhinderte so weitere Nackenschläge.Torres mit seinem zweiten Treffer machte per Kopf zum 5:0 den Deckel drauf auf einen sehr einseitige Partie (84.).
Für die Teams geht es nun in die Länderspielpause. Danach heißen die Gegner für Manchester City Leicester, Leipzig (Champions League) und Southampton. Die Gunners müssen gegen Norwich, Burnley und AFC Wimbledon (League Cup) ran.
Das fiel auf: Citys Offensivspiel stellt Arsenal vor große Probleme
Mikel Arteta verzichtete gegen den Meister auf das eingespielte System mit Viererkette und ließ mit fünf Mann in der Abwehr sehr defensiv spielen. Pep Guardiola hatte er damit aber nicht überrascht, denn der Meistertrainer hatte einmal mehr die richtige Lösung parat. So positionierte er Gündogan im Zentrum direkt neben Torres auf Höhe der Abwehr. Einer der beiden ließ sich immer wieder auf die Zehn fallen, um als Anspielstation zu fungieren. So konnte City stets eine Lücke im Zentrum der Arsenal-Defensive reißen und Verwirrung stiften. Nach dem Platzverweis für Xhaka wurde es noch bitterer für die Gunners.
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Der FC Arsenal erntet im Netz immer mehr Hohn und Spott. Nicht City mit Grealish, nicht Chelsea mit Lukaku und auch nicht PSG haben das meiste Geld in diesem Sommer ausgegeben. Nein, der FC Arsenal liegt bei den Transferausgaben an der Spitze. Doch all die Neuzugänge haben bisher noch nicht gefruchtet, Ben White wartet noch auf seinen ersten Einsatz. Seit dem Weggang von Arsene Wenger haben die Londonder über 400 Millionen für neue Spieler in die Hand genommen – mit mäßigem bis gar keinem Erfolg. Und so wird Arsenal immer mehr mit dem FC Schalke 04 verglichen. Wo der Revierklub mittlerweile spielt, ist bekannt.
Die Statistik: 5:0, 5:0, 5:0
Manchester City ist in den letzten Heimspielen eine echte Macht. Zum dritten Mal in Folge kommt der amtierende Meister zu einem 5:0. In der Vorsaison schlug man den FC Everton, letzte Woche musste Norwich mit 0:5 die Segel streichen und nun kam Lieblingsgegner Arsenal zur richtigen Zeit. In der Geschichte der Premier League haben dieses Kunststück erst zwei Vereine geschafft: City selbst (Oktober 2017) und Chelsea (August 2010) gewannen drei Heimspiel in Folge mit jeweils mehr als fünf Treffer.
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