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Ralph Hasenhüttl kündigt Karriereende an: 2024 soll Schluss sein
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Publiziert 07/02/2022 um 12:04 GMT+1 Uhr
Im Gespräch mit dem "kicker" berichtet Ralph Hasenhüttl von seinem geplanten Karriereende. Der 54-Jährige will demnach nur noch zwei weitere Jahre als Trainer arbeiten - dann soll Schluss sein. Grund für das frühe Aus sei der "sehr hohe Energieaufwand". Nach fünfeinhalb Jahren kann sich der Österreicher keine weitere Trainer-Tätigkeit vorstellen. Der Southampton-Coach nennt ein Negativbeispiel.
Will sich 2024 vom Trainer-Geschäft verabschieden: Ralph Hasenhüttl
Fotocredit: Getty Images
Sollte Ralph Hasenhüttl seinen laufenden Vertrag bei Southampton erfüllen, wäre der Österreicher fünfeinhalb Jahre als Trainer auf der Insel tätig gewesen.
Lange genug, wie der 54-Jährige findet: "Das ist im modernen Fußball eine verdammt lange Zeit, und dann war es das wahrscheinlich auch", sagte der Coach im Interview mit dem "kicker".
Grund für das eher frühe Karriereende sei die hohe Belastung: "Fünfeinhalb Jahre in der Premier League, das ist ungeachtet aller Job-Zufriedenheit schon ein sehr hoher Energieaufwand. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich dann noch etwas im Trainerjob machen will", so der frühere Leipzig-Coach.
Hasenhüttl möchte sich mit 57 für seinen nächsten Lebensabschnitt entscheiden. Das "Nein" zum Trainerjob sei "dann auch ein Ja zu dir selbst, und das möchte ich haben. Das ist der feste Plan, und ich hoffe, dass ich die Kraft habe, diesen auch durchzuziehen."
Fester Plan vor Augen
Das Vorhaben sei mit der Vereinsführung abgeklärt: "Das habe ich auch den neuen Eigentümern so gesagt, dass ich den Verein in den nächsten zweieinhalb Jahren noch auf sehr gesunde Beine stellen will", so Hasenhüttl.
Der Österreicher hat eine klare Vorstellung und nennt auch ein Negativbeispiel - wie beim 74-jährigen Roy Hodgson soll es nicht laufen:
"Dann bin ich 57 Jahre und möchte auch noch andere Dinge erleben und nicht wie Roy Hodgson mit 74 noch auf der Bank sitzen. Ganz sicher nicht."
2018 war der 54-Jährige auch beim FC Bayern im Gespräch, lehnte aber dankend ab: "Als damals das Thema Bayern München aufkam, habe ich deshalb auch ganz offen gesagt: Ich bin noch nicht so weit. Im Rückblick war das absolut die richtige Aussage."
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