Chelsea hat WM-Star Enzo Fernández auf dem Zettel - Blues buhlen um Benficas 120-Millionen-Mann

Der Kaufrausch des FC Chelsea ist noch lange nicht beendet. Nachdem die Blues am Sonntag Top-Talent Malo Gusto für 30 Millionen Euro verpflichtet und dadurch die Ausgaben allein im Winter auf 210 Millionen ansteigen ließen, nimmt der Hauptstadtklub das nächste Transferziel ins Visier. Für den umworbenen Enzo Fernández müsste Chelsea dem Vernehmen nach aber tief in die Taschen greifen.

Fernandez vor Wechsel? Benfica-Trainer Schmidt nimmt Stellung

Quelle: Perform

Wie das argentinische Nachrichtenportal "TyC Sports" berichtet, lässt Chelsea im Wechselpoker um Fernández nicht locker. Die Dienste des argentinischen WM-Helden, der zurzeit bei Benfica Lissabon unter Vertrag steht, könnten sich jedoch als äußerst teuer erweisen.
Laut "transfermarkt.de" liegt der Marktwert des Mittelfeldspielers bei 55 Millionen Euro. Dem Vernehmen nach soll Benfica auf die im bis 2027 laufenden Arbeitspapier verankerte Ausstiegsklausel von rund 120 Millionen Euro pochen.
Bislang belaufen sich Chelseas Ausgaben in der gesamten Saison 2022/23 auf knapp 490 Millionen. Ein Kauf von Fernández, der bei der Weltmeisterschaft in Katar als Bester Junger Spieler der WM ausgezeichnet wurde, würde die Summe auf weit über eine halbe Milliarde Euro ansteigen lassen.
Bereits im Dezember soll es erste Annäherungen seitens Chelsea gegeben haben, damals entschied sich Benfica aber gegen einen Verkauf seines 22-jährigen Leistungsträgers.
Eurosport-Einschätzung: Chelsea übertrifft in dieser Saison alles - sofern es um den Transfermarkt geht. Während die Blues im Niemandsland der Premier League versinken, zieht Neu-Besitzer Todd Boehly einen Transfer nach dem anderen an Land. Mit Fernández greift der US-Amerikaner nach dem nächsten namhaften Spieler, der zwar durchaus Qualitäten besitzt, letztlich aber nur zur Übersättigung des Londoner Kaders beiträgt.
Mit Jorginho, N'Golo Kanté, Denis Zakaria, Mateo Kovacic, Conor Gallagher und Carney Chukwuemeka verfügt Chelsea nämlich bereits über zahlreiche Optionen auf der Fernández-Position. Ein Transfer würde in der aktuellen Situation lediglich die finanziellen Lasten massiv steigen lassen - falls nicht gleichzeitig Verkäufe und Abgänge für neue Finanzmittel sorgen.
Wechsel-Wahrscheinlichkeit: 10 Prozent
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Quelle: Perform

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