Premier League: Giorgi Mamardashvili auf dem Zettel von Manchester United, Chelsea und Tottenham

Giorgi Mamardashvili steht bei Manchester United, Chelsea und Tottenham auf dem Zettel, der Berater des 22-Jährigen soll für Verhandlungen bereits in London gewesen sein. Wie sein Landsmann Khvicha Kvaratskhelia von der SSC Neapel könnte auch Mamardashvili für 100 Millionen Euro gehandelt werden, denn: Auf der Torhüter-Position gibt es derzeit auf der ganzen Welt nur wenig Nachwuchs.

Giorgi Mamardashvili jubelt für Valencia.

Fotocredit: Getty Images

Der 1,96 Meter große Spieler des FC Valencia kassierte in der laufenden Saison in 31 Saisonspielen erst 36 Gegentore, obwohl sich die "Fledermäuse" mitten im Abstiegskampf befinden (zur La-Liga-Tabelle).
Erst im September 2022 unterzeichnete Mamardashvili dort einen neuen Vertrag. Dieser soll laut der "Sun" eine Ausstiegsklausel in Höhe von 100 Millionen Euro beinhalten.
Bereits in der vergangenen Saison spielte der Georgier leihweise in Valencia und blieb in 18 Ligaspielen achtmal zu Null. Seine Leistungen überzeugten den Verein dazu, ihn für 850.000 Euro von seinem Heimatverein Dinamo Tiflis abzulösen.
Seit 2022 ist Mamardashvili zudem Stammkeeper der georgischen Nationalmannschaft.

Giorgi Mamardashvili: Seltener Nachwuchskeeper

Bei ManUnited, Chelsea und besonders Tottenham gehen die gesetzten Torhüter langsam dem Ende ihrer Karriere entgegen - dieser Trend der alten Torhüter ist in ganz Europa zu beobachten, Talente bekommen nur selten ihre Chance.
Der Vertrag von Uniteds De Gea läuft im Sommer aus, der 32-Jährige soll allerdings bald verlängern. Konkret könnte es vor allem bei den Spurs werden, weil der Kontrakt von Hugo Lloris, mittlerweile 36 Jahre alt, im Juni 2024 seine Gültigkeit verliert. Sein Frankreich-Trikot hängte der Weltmeister von 2018 bereits an den Nagel.
Chelseas 31-jähriger Edouard Mendy kehrt gerade erst von einer Schulterverletzung zurück - währenddessen spielte sich sein 28-jähriger Ersatz Kepa Arrizabalaga in den Fokus, den die Blues 2018 für die Weltrekord-Summe von 80 Millionen Euro verpflichteten. Seitdem wechselte auf dem Weltmarkt kein Keeper für mehr als 35 Millionen Euro den Verein.
Eurosport-Einschätzung: Gerade aufgrund der zurzeit prekären Lage auf der Torwartposition dürfte sich Mamardashvili in den kommenden Wochen zu einer heißen Aktie entwickeln. Ähnlich wie damals Kepa taucht auch der Georgier förmlich aus dem Nichts auf und könnte aufgrund der saftigen Ausstiegsklausel für einen neuen Transfer-Weltrekord für Torhüter sorgen. Während ManUnited und Chelsea aber noch auf ihre aktuellen Schlussmänner hoffen dürfen, scheint sich Tottenham auf die Pole Position im Kampf um den 22-jährigen Nationalkeeper zu drängen. Nichtsdestotrotz werden die Spurs Vorsicht walten lassen - immerhin ist der Klub aus der englischen Hauptstadt nicht für Transfers dieser Gewichtsklasse bekannt. Tottenhams bisheriger Transferrekord ist Tanguy Ndombélé (62 Millionen Euro).
Wechsel-Wahrscheinlichkeit: 5 Prozent
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Quelle: Perform

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