Manchester City: Erling Haaland und Pep Guardiola nach Schiedsrichter-Entscheidung gegen Tottenham Hotspurs außer sich

Erling Haaland und Pep Guardiola von Manchester City haben sich nach einer unglücklichen Schiedsrichter-Entscheidung im Spiel gegen Tottenham (3:3) schwer enttäuscht gezeigt. Der 23-Jährige schrieb zu der Szene auf "X" gewohnt wortkarg: "Wtf". Sein spanischer Trainer erklärte nach der Partie bei "Sky Sports": "Es ist schade." Der 52-Jährige zog überdies einen Vergleich zu Mikel Arteta.

Guardiola zeigt Verständnis für Haaland-Tirade

Quelle: Perform

Was war passiert? Referee Simon Hooper hatte dem gefoulten Haaland kurz vor Abpfiff einen erst angezeigten Vorteil Augenblicke später doch noch abgepfiffen.
Der Norweger hatte den Ball gerade zum frei aufs 25 Meter entfernte Tor zulaufenden Jack Grealish gepasst.
Direkt hinter diesem waren allerdings drei Spurs-Spieler gestanden - ob sich daraus also eine klare Torchance entwickelt hätte, ist fraglich.
Haaland war daraufhin mit einigen Mannschaftskollegen auf den Unparteiischen zugerannt, um auf die Anwendung der Vorteilsregelung zu pochen.

Guardiola verweist auf Arteta

"Nächste Frage", hatte Guardiola - später zur strittigen Szene befragt - vielsagend entgegnet. "Ich werde keinen Mikel-Arteta-Kommentar abgeben", ergänzte der Trainer noch pikant in Richtung seines spanischen Landsmanns.
Der heutige Trainer des FC Arsenal war von Sommer 2016 bis Ende 2019 Co-Trainer Guardiolas bei Manchester City gewesen, bevor er seine Stelle bei seinem Ex-Verein in London antrat.
Arteta hatte den VAR Anfang November nach der 0:1-Niederlage gegen Newcastle als "eine Schande" bezeichnet. Den einzigen Treffer der Partie hätte er damals am liebsten aberkannt.
Der Klub stellte sich hinter den Trainer. "Der Arsenal Football Club unterstützt Mikel Artetas Kommentare nach dem Spiel nach weiteren inakzeptablen Schiedsrichter- und VAR-Fehlern am Samstagabend voll und ganz", hieß es in einer Mitteilung des Vereins. Der Verband, die FA, ging indes gegen Arteta vor.
Die Gunners stehen in der Premier-League-Tabelle aktuell dennoch an der Spitze, drei Punkte vor City und Guardiola.
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Quelle: Perform

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